03.02.2016 | Ausgabe 1-2/2016

Interaktive Videos: Ein Genre etabliert sich

(Bildquelle: FKT, Wolfgang Fleischer)

Das Aufkommen der interaktiven Videos ist unübersehbar: YouTube tut es, Facebook tut es, Microsoft, Intel, Nike und Sony tun es auch –, um nur einige globale Akteure zu nennen. Hinzu kommen jede Menge Service-Unternehmen, die eigenständig oder in Kooperation mit etablierten Studios zur Verbreitung dieses neuen Mediums beitragen. Zwei Trends tragen entscheidend dazu bei, dass interaktive Videos dabei sind, sich als eigenständiges Genre zu etablieren: die rasante Verbreitung von internetbasiertem Video-Material über die sozialen Medien, und die Entwicklung gestengesteuerter Smartphones und Tablet-PCs, die von ihren Nutzern als mobile Multimedia-Kommandozentrale genutzt werden. Hinzu kommt die überaus erfolgreiche Einführung der HTML5-Spezifikation, die den Software-Entwicklern die direkte Einbindung von Audio-/Video-Content, dynamischen 2D- und 3D-Grafiken und Gaming-Komponenten ermöglicht, ohne dass auf Plug-Ins zurückgegriffen werden muss.So passen die interaktiven Videos exakt zu dem in den letzten Jahren entstandenen globalen Eco-System, das TV, Internet, Kommunikation in einen medienkonvergenten Erlebnisraum integriert und vom Anwender über die mobilen Endgeräte dynamisch genutzt werden kann. Und genau das leisten auch die interaktiven Videos. Musste der Fernsehkonsument von einst sich passiv berieseln lassen, so wird er bei dem neuen Genre selbst zum Akteur einer Handlung, zum Dialogpartner eines Vortragenden, zum Alleinflieger in einer 3D-animierten virtuellen Welt.…


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