19.10.2016 | Ausgabe 10/2016

Editorial

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Liebe Leser,

wer auf der diesjährigen IBC die großen Neuerungen erwartete, war sicherlich enttäuscht, denn die Messe vertiefte weitgehend die Themen, die bereits seit einiger Zeit die Branche bewegen: High Dynamic Range stand weiterhin hoch im Kurs, erwartungsgemäß auch Virtual Reality und das omnipräsente Schlagwort „IP“ für alles rund um Workflows und Produktion, wobei der Schwerpunkt klar auf der Live-Produktion lag. In diesem Zusammenhang gab es auch ein Wiedersehen mit einer „alten Bekannten“: der „Cloud“. Vormals mehrheitlich als simpler „Speicherort für Dateien“ angesehen, drängt sich bei vielen jetzt eine Bedeutungsverschiebung ins Bewusstsein: im Zuge der immer weiteren Akzeptanz von Lösungen, die dedizierte Geräte ersetzen und stattdessen auf COTS-Hardware laufen, wächst auch die Bandbreite an Angeboten, die den Trend zur Virtualisierung ermöglichen. Ob Software (Software-as-a-Service, SaaS), Plattform (Platform-as-a-Service, PaaS) oder Infrastruktur (Infrastructure-as-a-Service) –  die Cloud eröffnet hinsichtlich der Kollaboration von Teams sehr viele neue Möglichkeiten und wird immer mehr zum grundlegenden Produktionswerkzeug der Medienbranche. Dies gilt sowohl für Private- als auch Public-Cloud-Lösungen, vor denen inzwischen ebenfalls die Scheu etwas verloren gegangen zu sein scheint. Ein Teil dieser Ausgabe beschäftigt sich unter anderem mit Cloud- und Software-Lösungen in unterschiedlichen Einsatzbereichen sowie den Regulierungsbemühungen in einer vernetzten Welt. Weiterhin lesen Sie mehr über die letzten Branchentermine mit einem Nachbericht zur IBC, der IFA und der Cine Europe.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dieser Ausgabe.

Herzlichst Ihre


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