19.10.2016 | Ausgabe 10/2016

Subjektive Evaluierung höherer Bildwechselfrequenzen

erstellte Sequenzen durch Downsampling (Bildquelle: Autor)

HFR wird nach 4K und HDR nebst erweitertem Farbraum als nächstes großes Thema erwartet. Welchen Mehrwert erhöhte Bildwechselfrequenzen auch für die heutige HD-Auflösung bringen, wurde am IRT eingehend untersucht. Dabei wurden auch Aspekte der Codierung für die Distribution betrachtet.

Hintergrund
Der Standard ITU-R BT.2020 [1] beinhaltet neben der erhöhten örtlichen Auflösung für UHD, der höheren Quantisierung sowie dem erweiterten Farbraum auch höhere Bildwechselfrequenzen gegenüber den derzeit maximal genutzten 60 Hz (bzw. 50 Hz in Europa). Für den europäischen Raum wurde mittlerweile schon ein HD-Standard mit einer Übertragung von 100 Vollbildern diskutiert. Wie viele Bilder tatsächlich übertragen werden müssen, um einen gerechtfertigten Mehrwert zu erzielen und wo gegebenenfalls schon in der Produktion die Weichen für eine spätere Up-Konvertierung gestellt werden müssen, soll hier erläutert werden. Der Artikel fasst die Vorgehensweise und die wesentlichen Ergebnisse aus den HFR-Tests am IRT zusammen.

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