15.11.2016 | Ausgabe 11/2016

Editorial

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Liebe Leser,

das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ steht ursprünglich für den Mehrwert von Bildern gegenüber reinem Text, lässt sich aber natürlich auch auf Bewegtbilder übertragen. In Zeiten, in denen Schlagworte wie 4K, 8K, HDR, HFR und Virtual Reality (VR) die Medienbranche bestimmen, scheint sich der Satz mehr denn je zu bewahrheiten.
Doch spielt der Ton wirklich nur eine Nebenrolle? Tatsächlich ist es so, dass der Mensch mehrheitlich ein visuell geprägtes Wesen ist – Ausnahmen bestätigen die Regel – dennoch ist dies nur die halbe Wahrheit. Bei den aktuellen Bildtechnologien für Fernsehen und Kino geht es in der Regel darum, dem Zuschauer ein noch besseres Unterhaltungserlebnis zu bieten. Sicherlich geht das zunächst über ein perfektes Bild, doch eine schlechte Audioqualität stört die Wahrnehmung des Zuschauers und kann bei VR die Illusion direkt zunichte machen.
Aus gutem Grund werden „Immersive Audio“-Technologien seit einigen Jahren immer stärker und gehören etwa in vielen Kinos und Planetarien bereits zur Grundausstattung. Daher wird dieses Thema auch in unserer Tontechnik-Schwerpunktausgabe einen breiten Raum einnehmen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.
Weitere Beiträge befassen sich unter anderem mit mit aktuellen Entwicklungen in Sachen Audiocodierung und nehmen die Ansprüche an die Audioqualität unter die Lupe. Darüber hinaus wird auch dem Thema Digitale Rechteverwaltung Raum gegeben, so etwa in einem Beitrag zur Integration von Software-Lösungen bei einem großen Pay-TV-Anbieter. Abgerundet wird dieses Heft durch verschiedene weitere Praxisbeiträge über aktuellen Produktionen und Systemintegrationen in der TV- und Bühnenproduktion.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dieser Ausgabe.

Herzlichst Ihre


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