15.11.2016 | Ausgabe 11/2016

Digitale Rechteverwaltung –

Eine alte Kategorie neu aufbereitet

Digital Rights Manager (Bildquelle: Vimond)

Die Akquisition der Inhaltsrechte war ein anfängliches Hindernis für OTT-Video. Filme und Fernsehsendungen über ein neues Distributionsnetz zu erlauben, rief förmlich nach innovativen Anpassungsstrategien und beeindruckenden neuen Deals. Rechte waren jedoch schon lange bevor es ÜberallFernsehen und ähnliche Initiativen gab, ein wichtiges Thema. Der Erwerb von Rechten ist wohl ein originäres Problem der Sendeveranstalter.
Wer hat die Rechte zu welchen Programmen, über welche Medien, in welcher Qualität, in welchen Ländern, für welchen Zeitraum und zu welchem Preis? Diese Fragen haben die Medien- und Unterhaltungsbranche seit mehreren Jahrzehnten bestimmt. Und sie werden die OTT-Branche auch weiterhin formen. Aber die digitale Rechteverwaltung – nicht zu verwechseln mit der verschlüsselten digitalen Rechteverwaltung (DRM) – ist heutzutage vielleicht die größere Herausforderung. Obwohl Verträge ursprünglich der Akquisitions- und Rechtsabteilung zuzuschreiben sind, haben sie einen Einfluss auf technische Operationen und gehören somit nicht zur Peripherie, sondern sind voll und ganz in den Arbeitsablauf des digitalen Content-Lifecycle bzw. Inhaltslebenszyklus integriert.

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