15.12.2016 | Ausgabe 12/2016

Live Video Streaming über den Browser

Was kommt nach Flash?

(Bildquelle: AndreyPopov (iStock))

Interaktive Live-Video-Streaming-Anwendungen erlauben eine Vielzahl von neuen Anwendungsfällen wie Live-Chat, E-Learning, Auktionen und videogestützte Rettungseinsätze. Sie müssen jedoch unterschiedlichen Anforderungen genügen als herkömmliche broadcast-orientierte Anwendungen, bei denen es vor allem darauf ankommt, eine große Zuschauermenge zu erreichen. Der Artikel beschreibt die Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten insbesondere Live-Streaming mit geringer Latenzzeit und mobile sowie browser-basierte plugin-freie Videokommunikation ohne den in Kürze nicht mehr unterstützten Flash Player.
Mit WebRTC.live und dem H5Live Player hat die Berliner Softwarefirma nanocosmos GmbH Softwarekomponenten entwickelt, die Live-Streaming mit geringer Latenzzeit und ohne Installation eines Plugins ermöglichen.

Der Hammer fällt, der Preis zählt. Was bei traditionellen Auktionen einfach klingt, wird schwierig, wenn sich Auktionshäuser entscheiden, ihre Versteigerung im Netz einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen. Live Video Streaming macht es möglich, dass Kunden von ihrem Tablet, Smartphone oder Laptop mitbieten, solange sie eine Internetverbindung haben. Doch einen Haken gibt es: Sobald der Hammer im Auktionsraum fällt, gilt der Zuschlag als rechtlich erteilt. Auch im virtuellen Raum gilt dieser Zeitpunkt. Deshalb muss die Latenzzeit zwischen Aufnahme des Bildes und Übertragung so gering wie möglich gehalten werden, am besten unter ein bis zwei Sekunden.

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