03.03.2016 | Ausgabe 3/2016

Betrachtungen zur Einführung von High Dynamic Range Video

Betrachtungen zur Einführung von High Dynamic Range Video (Bildquelle: © Fotolia (Gina Sanders))

Die Broadcast-und Video-Bildqualität verbessert sich ständig, um der Nachfrage der Verbraucher nach realistischeren, dynamischeren und ansprechenderen Videoinhalten gerecht zu werden. Im Laufe der Jahre umfassten diese Verbesserungen etwa den Übergang von Schwarzweiß zu Farbe, von Standard Definition (SD) zu High-Definition (HD) und aktuell ein wachsendes Interesse an Ultra HD. Die Bemühungen, die auf die Verbesserung der Bildschirmauflösung abzielen, konzentrieren sich auf drei mögliche Weiterentwicklungen:

  • Erhöhung der Pixel pro Bild – 4K heute, wobei 8K für die Broadcast-Übertragung in der nahen Zukunft bereitsteht 
  • Erhöhung der Bilder pro Sekunde (fps)  – Übergang vom Branchenstandard 24 oder 30 B/s (fps) hin zu High Frame Rates (HFR) von 100 oder 120 B/s (fps) 
  • Erhöhung des Dynamikbereichs und der Farbtiefe des Bildes – High Dynamic Range (HDR), mit 10- oder 12-Bit-Farben

zur Erweiterung des Farbraums HDR ist eine verfügbare Methode, um die wahrgenommene Bildqualität zu erhöhen. Dieser Artikel zeigt auf, wie dies umgesetzt werden kann. Es existieren Technologien, die HDR ermöglichen, obwohl die Standardisierung ungelöst bleibt. Jede Implementierung erfordert die Flexibilität von Software-Defined-Video-(SDV-)Lösungen.


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