20.06.2016 | Ausgabe 6/2016

Remote Production

Leistungsprofil Remote, Laufzeiten Return-Video der Kameras wird durch einen virtuellen, rotlichtgesteuerten Sendeausgang an der Kreuzschiene direkt erzeugt. Erst bei Rotlicht von internen Studioquellen wird das Return-Video vom Decoder auf die Kameras gegeben (Bildquelle: die Autoren)

Durch den stetig steigenden Kostendruck suchen Rundfunkanstalten nach neuen, kostengünstigen Produktionsarten. Diese Produktionsarten werden heute unter dem Begriff Smart Production zusammengefasst. Als Bestandteil der Smart Production wird Remote Production als eine solche Produktionsart gesehen und vom IRT evaluiert.

Was ist Smart Production?
Die Smart Production bezeichnet eine Produktions-Strategie und ist von der ARD „Fachkonferenz Produktion“ wie folgt definiert:
Die Smart Production ist eine anforderungsgerechte und aufwandsangemessene Produktion. Die Smarte Produktion beinhaltet dabei:

  • die ganzheitliche Betrachtung von Workflows;
  • die unvoreingenommene Herangehensweise an die Produktionsumsetzung;
  • einen kreativen Technologiemix, intelligent kombiniert;
  • die Nutzung eines „lückenlosen“ Produktionsmittelportfolios von klein bis groß;
  • einen reduzierteren, aber dafür multifunktionaleren Personaleinsatz;
  • Aufeinanderzubewegen der Medien (Hörfunk, TV und Online) bzgl. Anforderungen und Ansprüchen;
  • Kulturwandel;
  • angemessenes Verhältnis von Produktionsmittel und Prozess.

Was ist Remote Production?
Der Begriff Remote Production hat keine klare Definition. Betrachtet man die wörtliche übersetzung, so ist die Remote Production eine entfernte Produktion oder Fern-Produktion.

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