06.03.2017 | Ausgabe 3/2017

Editorial

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Angela Bünger, Chefredakteurin FKT

Liebe Leser,

der Duden definiert „Virtualität“ als „innewohnende Kraft oder Möglichkeit“. Schlußfolgernd sind „virtuelle“ Objekte zwar nicht physisch vorhanden, verfügen jedoch über Funktionen, die durchaus „wirklich“ verfügbar sind.

In der Informatik wird der hiervon abgeleitete Begriff der Virtualisierung für die Nachbildung von Hard- oder Softwareobjekten verwendet, die – je nach zugewiesenen Eigenschaften – herkömmliche Geräte oder Dienste ersetzen können. Vom Betriebssystem bis hin zu Netzwerkressourcen lassen sich so verschiedenste Einsatzmöglichkeiten für diese Objekte finden.

In der Film- und TV-Produktion bildet eine ganz oder teilweise virtualisierte Arbeitsumgebung die Grundlage für Remote Production, kollaborative Workflows oder auch Verteilung an viele verschiedene Dienste. Man könnte also von einer Art „eierlegenden Wollmilchsau“ für die Branche sprechen, die eine mögliche Antwort auf den gestiegenen Kostendruck und die Forderung der Konsumenten nach immer mehr Content auf immer mehr Geräten bietet.

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns daher mit verschiedenen Workflow-Szenarien. Dabei geht es um Themen wie (Meta-)Datenmanagement, Produktion und Distribution sowie die Qualitätssicherung von Inhalten. Auch die virtuelle Realität kommt erneut zum Zuge, u. a. in einem Übersichtsartikel über die verschiedenen Systeme am Markt und deren Einsatzmöglichkeiten.

Herzlichst Ihre


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von FKT abonnieren