06.03.2017 | Ausgabe 3/2017

Digitale Transformation bei Produzenten

„Media Logistics“ für neue Erlösmodelle

(Bildquelle: © Zaozaa (Fotolia))

Allen Teilnehmern der TV- und Videobranche ist eines klar: Traditionelle Distributionsmodelle haben sich verschoben und tun dies auch weiterhin – mit rasantem Tempo. Das muss nicht gleich das Abdanken des klassischen TVs bedeuten, aber die Hoheit über die Wege zum Kunden liegt nicht mehr nur bei wenigen Anbietern, sondern verteilt sich nun auf viele Systemteilnehmer. Und diese Teilnehmer haben vieles gemein: Sie wollen möglichst nah am Konsumenten sein, den Zugang selbst kontrollieren, Daten erheben und auswerten, möglichst viel Gewinn aus der Wertschöpfungskette ziehen und auch noch die Kosten zu Lasten anderer in der Kette reduzieren. Der Druck auf die Geschäftsmodelle ist dabei hoch: Die WebTV-Studie von Goldmedia im Auftrag der BLM zeigt, dass immer noch zwei Drittel der Online-Video-Angebote im Verlustbereich agieren.

Diese Situation bekommen auch Produzenten und Studios gehörig zu spüren. Produzenten stehen von allen Seiten unter Druck, müssen sich neu erfinden und haben es dann auch noch mit neuen, viel flexibleren und digitalerfahrenen Konkurrenten zu tun, die diesen Paradigmenwechsel bereits bedienen können.

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