06.03.2017 | Ausgabe 3/2017

Cloud-basierte Qualitätskontrolle für die Anlieferung von Sendebeiträgen

Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt ‘dwerft’

Gesamtkonzept des Cloud-Services inkl. Reparatur, Erstellung der Medienbegleitkarte und Übertragung (Bildquelle: die Autoren)

‘dwerft’, das deutsche Bündnis zur Erforschung neuer Technologien zur Digitalisierung und Vernetzung der Filmbranche, endete im Februar 2017. In fünf Unterprojekten haben die Projektpartner Lösungen für die Bereiche Produktion, Archivierung und Distribution erarbeitet. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Forschungsergebnisse des Teilprojekts “MXF-QC and Delivery” und zeigt, wie neueste Technologien den Auftragsproduzenten helfen können, ihre Programmbeiträge standardkonform an Rundfunkanstalten zu liefern.

Ausgangssituation

Für den Austausch von Programmbeiträgen zwischen Medienunternehmen etabliert sich zunehmend der Transfer von Medien als Datei. Dadurch kann der Austausch über Standard-IT-Netzwerke (statt spezielle AV-Netze) wie auch über Standard-IT-Speichermedien (statt herstellerspezifischen Speichermedien) erfolgen und somit günstiger und flexibler realisiert werden. Die Anlieferung von Programmbeiträgen, die durch externe Dienstleister produziert werden, erfolgt heute jedoch noch oft in herstellerspezifischen, meist trägergekoppelten Formaten (z.B. Professional Disc). Einige Rundfunkanstalten haben aber bereits auf eine überwiegend filebasierte Anlieferung umgestellt, während sich viele weitere noch in der Planungs- oder Umsetzungsphase befinden.

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