03.04.2017 | Ausgabe 4/2017

IMF – Ein kurzer Überblick

Beispiel – Bestandteile eines IMF Delivery (Bildquelle: die Autoren)

Die drei Buchstaben IMF stehen für das Interoperable Master Format. Es handelt sich dabei um ein relatives junges Format (Standardisiert bei SMPTE 2013/2016) für den Austausch (B2B) und Speicherung von audiovisuellen Daten. Im Folgenden wird der Aufbau und Einsatzzweck von IMF vorgestellt und die Aktivitäten des IRT in diesem Bereich kurz beleuchtet.

Filmindustrie in HollywoodDie Standardisierung von IMF wurde durch die Hollywood-Filmindustrie initiiert und IMF wird bislang hauptsächlich auch von dieser eingesetzt. Das betrifft die Filmstudios bzw. Produktionshäuser aber vor allem Serviceprovider, die den Content in unterschiedlichsten Versionen – hinsichtlich Sprache, Untertitel, Länge, Tonfassung etc. – an verschiedene Kunden bzw. für unterschiedliche Distributionswege weiterverteilen müssen.Daneben sehen aber auch On-Demand-Videoplattformen, wie u. a. Netflix, einen großen Vorteil in IMF und fordern deshalb dieses als zentrales Anlieferungsformat ein. Für Rundfunkanstalten könnte IMF ebenso interessant werden, wenn man an hoch qualitative Anlieferung von externen Produktionen denkt, die Weitergabe (Lizensierung) von Eigenproduktionen oder auch als mögliches Archivformat für hoch qualitative Produktionen.

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