06.07.2017 | Ausgabe 7/2017

Intelligente Massenspeicher

Nutzen und Einsatzmöglichkeiten in der Medienproduktion

Quelle: Weissblick (Fotolia)

Vor zwanzig Jahren fiel für die Produktion eines größeren Animationsfilms ein Speicherplatzbedarf von lediglich 10 GB an, heute hingegen erreichen die Datenmengen von Kinofilmen die Dimension von mehreren Petabyte. Im Laufe der Entwicklung des Films – von SD zu HD und jetzt zu 4K- und 8K-Videoformaten – haben sich die Datenmengen mit unglaublicher Geschwindigkeit erhöht. So liegt der Speicherplatzbedarf für einen Film mit einer typischen Laufzeit von 130 Minuten inzwischen im Bereich schwindelerregender Zahlen. Die 8k-Version eines Films benötigt heute bis zu 46,5 TB Storage-Volumen, zählt man die vielfach transcodierten Formate für verschiedene Bildschirmgrößen und Vertriebsbedingungen für jeden Film hinzu, kann sich der Speicherplatzbedarf für einen einzigen Film leicht auf über 100 TB belaufen. Diese Entwicklung hat Medienmanager und Content-Profis enorm unter Druck gesetzt, die Storage-Anforderungen und die zur Verfügung stehenden Mittel zur Deckung zu bringen und zugleich Bestandsinfrastruktur, Lebensdauer und Elastizität der Daten sicherzustellen.


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