Deutscher Hörfilmpreis 2016

Nominierungen stehen fest

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat die Nominierungen für die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises am 15. März 2016 bekannt gegeben.

Quelle: Deutscher Hörfilmpreis

Die folgenden zwölf Produktionen haben mit ihren Bildbeschreibungen die Finalrunde um den Titel „Bester Hörfilm des Jahres“ erreicht:

Kategorie Kino

  • 45 Years (Großbritannien 2015, Regie: Andrew Haigh)
  • eingereicht von Piffl Medien
  • About a Girl (Deutschland 2015, Regie: Mark Monheim)
  • eingereicht von Imbissfilm und dem Bayerischen Rundfunk
  • Als wir träumten (Deutschland 2015, Regie: Andreas Dresen)
  • eingereicht von Rommel Film
  • Die Frau in Gold (Großbritannien / USA 2015, Regie: Simon Curtis) eingereicht von EuroVideo Medien
  • Elser (Deutschland 2015, Regie: Oliver Hirschbiegel)
  • eingereicht von Lucky Bird Pictures
  • Frau Müller muss weg (Deutschland 2015, Regie: Sönke Wortmann) eingereicht von Little Shark und Highlight Communications
  • Still Alice (USA / Frankreich 2015, Regie: Richard Glatzer und Wash Westmoreland) eingereicht von Polyband Medien


Kategorie TV

  • Tatort „Borowski und der Himmel über Kiel“ (Deutschland 2015, Regie: Christian Schwochow) eingereicht als Spielfilm vom Norddeutschen Rundfunk
  • Dr. Klein: Schicksal (Deutschland 2015, Regie: Gero Weinreuter)eingereicht als Serie vom ZDF
  • Ich will Dich (Deutschland 2015, Regie: Rainer Kaufmann)eingereicht vom Westdeutschen Rundfunk
  • Tatortreiniger: „Bestattungsvorsorge“ (Deutschland 2015, Regie: Arne Feldhusen) eingereicht als Serie vom Norddeutschen Rundfunk
  • Wärst Du lieber tot? (Deutschland 2010, Regie: Christina Seeland) eingereicht als Dokumentation vom ZDF

Eingereicht werden konnte in den Bereichen Spielfilm (Kino/TV), Kurzfilm, Kinder- und Jugendfilm, Dokumentation und Serie/TV-Reihe.

Die Preisträger werden im Rahmen der festlichen Verleihung am Dienstag, dem 15. März 2016 in Berlin bekannt gegeben. Weil der Deutsche Hörfilmpreis über die Jahre an Bedeutung und Zulauf gewonnen hat, findet die Gala erstmals im Kino International an der Karl-Marx-Allee statt, das der Veranstaltung ein exklusives Ambiente und mehr Platz bieten kann. Das Premierenkino ist Spielort der Berlinale und eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Hauptstadt.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Preisträger des Deutschen Hörfilmpreises 2015 waren für ihre herausragenden Audiodeskriptionen die TV-Produktion „Landauer – Der Präsident“ sowie der Kinospielfilm „Zwischen Welten“. Den Publikumspreis erhielt der Kinofilm „Auf das Leben“. Der Sonderpreis der Jury ging an die App Greta, über die man mithilfe des Smartphones Audiodeskriptionen im Kino abspielen kann.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt.