Kompaktes On-Air-Mischpult

Auslieferung von sapphire compact beginnt

Das Radiopult sapphire compact (Lawo) mit acht bzw. zwölf Motorfadern ist ab sofort weltweit lieferbar. Die integrierte Software VisTool 5.0 für Visualisierung und Steuerung sowie weitere Features ermöglichen vereinfachte Workflows auch bei aufwendigen Radiosendungen. Das Pult eignet sich damit für schnelle, interaktive Sendungen und Radioshows mit Hörerbeteiligung.

Quelle: Lawo

Die Autogain-Funktion etwa eignet sich für Nachrichtensendungen und Talkshows mit vielen Mikros: der Dynamikumfang von Mikrofon-Preamps wird per Knopfdruck angepasst und optimiert, wodurch eine harmonische, ausgeglichene Mischung über alle Mikrofone hinweg erreicht wird.

Mit Automix, ein vom Hersteller entwickelter DSP-Algorithmus, können Inhalte ohne händisches Eingreifen erstellt werden. Automix regelt selbständig die Lautstärke für Mono- und Stereoeingangssignale und erstellt einen optimalen Mix, während sich die Moderatoren ganz auf das laufende Gespräch oder den nächsten Programmpunkt konzentrieren können.

Außerdem bietet das Mischpult ein Layering-Feature, das es erlaubt, eine Live-Sendung zu fahren und gleichzeitig andere Aufgaben zu übernehmen, wie etwa Voice Tracking, Telefonmitschnitt und kleinere Produktionen.

Die Konsole ist als Desktop-Pult oder in einer Einbauvariante erhältlich. Das sapphire compact wird mit der Compact Engine (Lawo) betrieben, einer Ravenna/AES67-kompatiblenProcessing-Einheit (19 inch/1 HE) mit hochwertiger Signalverarbeitung sowie umfassenden Audioein- und -ausgängen – sowohl analog und digital wie auch AoIP und Baseband.

Das Pult und das mitgelieferte VisTool sollen Workflows in der Radioregie optimieren. Im Rundfunk wird die Software eingesetzt, um kundenspezifische Statusanzeigen sowie Tablet- und Touchscreen-basierte Tasteneinheiten und Mischpult-Controller zu gestalten. VisTool dient auch dazu, Snapshots für Radiopulte des Herstellers zu speichern und zu verwalten. Außerdem beinhaltet die Software ein hochentwickeltes Rechte-Management. Version 5.0 bietet außerdem neue GUI-Elemente, etwa die Möglichkeit, Webpage-Objekte auf die gewohnten Ansichten zu platzieren. Sie erlaubt nun auch die Einbindung weiterer Geräte über das Ember+-Steuerprotokoll; die neue Logik-Engine ermöglicht regelbasierte Entscheidungen und Aktionen.