Zweikanal-Video-Encoder und -Recorder und IP-basierte Videowall

Streaming von mehreren Videosignalen mit multiplen Bitraten und dezentrale Videowand mit in einer Auflösung bis zu 4K

Die Teracue eyevis GmbH stellt auf der diesjährigen ISE den ENC-400-H.264-Netzwerk-Video-Encoder und -Recorder vor. Teracue stellt zusammen mit COMM-TEC dem europäischen Distributions- und Lösungspartner am Stand 2.A42 aus.

Quelle: Teracue eyevis GmbH

Das zentrale Element des ENC-400 besteht aus dem Zwei-Kanal-Video-Encoding- und -Recording-Kern. Er ermöglicht dem Encoder das Streaming von mehreren Videosignalen mit multiplen Bitraten und Protokollen, zu vielen unterschiedlichen Zielen bei der Übertragung von Video/Audio in Netzwerken. Der eingebaute Frame Synchronizer garantiert die stabile Weiterverarbeitung der Signale. Die “Loop-Trough”-Eingänge am Encoder können für Redundanzzwecke oder für unabhängiges Encoding von zwei Signalen verwendet werden.

Um Benutzer wie Broadcast- und Webcast-Kunden anzusprechen, verfügt der Encoder über unterschiedlich einstellbare Übertragungsprotokolle: UDP/RTP Transport Stream für Ultra-Low-Delay-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und Multicast-IPTV-Anwendungen, RTMP/RTSP/HLS für Webcasts in Kombination mit einem Streaming-Media-Server. Die simultane Verfügbarkeit ist auch bei unterschiedlichen oder adaptiven Bitraten gegeben.

Im Falle von sicherheitsrelevanten Anwendungen ist eine AES-Verschlüsselung des Videos möglich. Zusätzlich ist eine „Motion Detection App“  für das Monitoring verschiedener Bereiche im Video eingebaut.

Weiterhin wird Icue-Grid, eine IP-basierte und dezentrale Videowall-Lösung, gezeigt. Das System skaliert nahezu unbegrenzt und bietet eine völlig flexible Positionierung der Videos in einer Auflösung bis zu 4K auf der Videowand. Die eingebaute Bezel-Korrektur ermöglicht es, Monitore in jeder Baugröße und Rahmenbreite zu benutzen.

Die Lösung verwendet das IP-Netzwerk, um die Videosignale zu verteilen. Jedes Display verfügt über eine eigene Prozessoreinheit an der Rückseite montiert oder bereits im Display eingebaut. Die kombinierte Leistung aller dieser dezentralen Einheiten wird durch den webbasierten Icue-Grid-Controller, der überall im Netzwerk installiert werden kann, verwaltet. Durch dieses Management-Tool zusammen mit der verteilten Grid-Verarbeitung, wird kein zentraler Videowand-Controller mehr benötigt.