IPTV-Lösungen für Langstrecken-WM

Porsche Motorsport nutzt Produkte von Teracue

Porsche Motorsport setzt auf IPTV-Lösungen des Herstellers Teracue. Im Spitzenmotorsport, wie hier bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, werden zum Betrieb der dort eingesetzten komplexen Fahrzeuge eine sehr große Anzahl an Daten verarbeitet. In erster Linie sind dies Daten des Fahrzeugs, die in Echtzeit an die Box gefunkt und dort in einem Computernetzwerk verteilt werden (Telemetrie). Zusätzlich werden zur Beurteilung der Fahrzustände und des Renngeschehens Videobilder aus und um das Fahrzeug sowie von der Rennstrecke empfangen und ausgewertet.

Quelle: Teracue GmbH, Bildrechte: emperornie (WEC, Shanghai, 2015) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Porsche Motorsport setzt auf IPTV-Lösungen des Herstellers Teracue. Im Spitzenmotorsport, wie hier bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, werden zum Betrieb der dort eingesetzten komplexen Fahrzeuge eine sehr große Anzahl an Daten verarbeitet. In erster Linie sind dies Daten des Fahrzeugs, die in Echtzeit an die Box gefunkt und dort in einem Computernetzwerk verteilt werden (Telemetrie). Zusätzlich werden zur Beurteilung der Fahrzustände und des Renngeschehens Videobilder aus und um das Fahrzeug sowie von der Rennstrecke empfangen und ausgewertet.

Um eine parallele Koax-Verkabelung zum vorhandenen Computer-Netzwerk zu vermeiden, werden all diese Videoquellen zu IPTV-Streams aufbereitet und im Netzwerk der Box zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus werden die Videodaten für spätere Analysen aufgezeichnet. Während des Rennens müssen aus den laufenden Aufzeichnungen aller Streams Ausschnitte exportiert werden, um sie als Videobeweis bei Zwischenfällen im Renngeschehen zeitnah der Rennleitung vorlegen zu können.

Als Signalquellen dienen Streckenkameras, deren Bilder per DVB-C/T oder ATSC angeliefert werden. Mit Modulen der DMM-Serie werden diese Signale auf IP umgewandelt und ins Netzwerk eingespeist. Unkomprimierte Videosignale, z. B. SDI von den Fahrzeugkameras, werden mit Hilfe von ENC-300-Encodern encodiert und gestreamt.

Über die Encoder-Software MC-Screen können zusätzlich noch Streams direkt von PC-Desktops generiert werden. Streams von IP-Kameras (z. B. Boxenkameras), die über RTSP zur Verfügung stehen, werden mittels MC-ROUTE angenommen und als Multicast im Netzwerk verteilt. Zur Wiedergabe der Streams kommen IPTV-Set-Top-Boxen sowie IP-Multiviewer (Teracue) zum Einsatz.

Für die Videobeweisführung werden vorhandene Videostreams mittels ICUE-Medienserver aufgezeichnet. Droht eine Zeitstrafe, z. B. durch eventuelle Fehler beim Boxenstopp, muss das Team den Beweis liefern, dass alles regelkonform abgewickelt wurde, um diese Strafe abzuwenden. Hierbei können mittels ICUE die benötigten Aufzeichnungen markiert und exportiert werden, um bei der Rennleitung den Videobeweis vorzulegen.