SWR erweitert Dispositionslösung

Boss Schedule im Einsatz für alle Produktionsbereiche

Der SWR setzt die Software Boss Schedule (Dimetis) bereits seit März 2010 für alle Leitungsbestellungen in der SWR-Fernsehproduktion ein. Im April 2012 wurde das System um Schnittstellen zum Kreuzschienen-Management (Schaltsystem) der verschiedenen Fernseh-Hauptschalträume des SWR und zum Sternpunkt der ARD in Frankfurt erweitert. Mit der Einführung eines gemeinsamen (bimedialen Schaltraums) im Neubau des SWR-Funkhauses in Stuttgart stieg die Notwendigkeit, Boss Schedule zusätzlich auch für die Disposition im Hörfunk einzusetzen. Seit November 2014 läuft auch die gesamte Leitungsdisposition des SWR-Hörfunks über die Software.

Die Anforderungen des Hörfunks sind anders als die Anforderungen im Fernsehen. Deshalb wurde der Funktionsumfang der Lösung wesentlich erweitert. Das Ziel der Erweiterung war, wie schon bei der Einführung im Fernsehen, die Entlastung der im Anmelde- und Dispositionsverfahren beteiligten Mitarbeiter. Der bürokratische Aufwand soll verringert und insbesondere Medienbrüche vermieden werden. DerAnmeldevorgang wurde durch selbsterklärende Vorlagen erleichtert, durch intelligente Plausibilitätsprüfungen und aussagekräftige Rückmeldungen optimiert. Es wurde eine Belegungsanmeldung sowie eine graphische Studiobelegungsanzeige realisiert. Durch eine gemeinsame Ressourcensicht über alle SWR-Standorte mit Zugriff auf Stammdaten wird eine einfache und schnelle Disposition ermöglicht, die sich beim SWR inzwischen im Fernsehen, im Hörfunk, und im Online-Streaming etabliert hat.Der SWR ist nach Angaben des Unternehmens die erste Rundfunkanstalt, die die Softwarelösung in allen Produktionsbereichen für die Disposition einsetzt. Auch für den ARD-Sternpunkt „Hörfunk“ wird beim SWR aktuell die technische Kopplung realisiert und voraussichtlich ab Herbst 2016 in Betrieb gehen.

 

Cloud-Produktionen: Vom Zukunftsthema zur „State of the Art“-Technologie

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Seit vielen Jahren schon reden die Visionäre der Videobranche von „Cloud-Produktionen“. Doch erst in den letzten Monaten finden Cloud-basierte Produktionstools verstärkte Anwendung. Die Coronapandemie und der damit einhergehende Ruf nach Remote Work und Kostenreduzierung haben den Siegeszug der virtuellen Videoverarbeitung zweifelsohne angetrieben. Nicht nur immer mehr Anwender nutzen die Cloud-Tools. Auch die technologischen Angebote selbst wurden immer vielgestaltiger, ausgereifter und einfacher zu bedienen. Branchenexperten dürfte es wenig überraschen, dass LiveU – Vorreiter auf dem Gebiet IP-basierten Videoproduktion und -übertragung – schon früh in die Entwicklung von Cloud-Technologien eingestiegen ist und heute eine Reihe von Lösungen im Portfolio hat, die sich bereits im Praxis-Einsatz bewährt haben.

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