Fusion 8 und Fusion 8 Studio sind verfügbar

Beide Versionen mit Mac OS X und Windows kompatibel

Fusion 8 und Fusion 8 Studio sind ab sofort verfügbar und stehen zum Download auf der Blackmagic Design Website für Mac OS X und Windows bereit.

Quelle: Blackmagic Design

Diese Version von Fusion 8 wird erstmalig mit Mac kompatibel sein; in der Vergangenheit war die Software ausschließlich für Windows geeignet. Fusion 8 Studio gibt es jetzt mit einer Mehrbenutzerlizenz für 10, 20 oder 50 Anwender. So kann Fusion in größeren kreativen Gruppen oder Studios zum Einsatz kommen. Die Lizenzen werden auf einem USB-Dongle geliefert. Dieser wird dann an einen Rechner angeschlossen, auf dem das Softwareelement Fusion Server läuft, das wiederum standardmäßig von Fusion Studio installiert wird. Fusion Server verwaltet daraufhin die Lizenzen im Ethernet-Netzwerk. Es handelt sich hierbei um Floating-Lizenzen, die nicht an einen bestimmten Rechner gebunden sind; die Benutzung in großen Einrichtungen wird dadurch erleichtert.

Durch die Bereitstellung von Fusion 8 für Mac sind visuelle Effekte für mehr User verfügbar. Damit öffnen sich neue Horizonte für Motion Artists, Broadcast-Designer, Video-Cutter, 3D-Animatoren und Künstlern für das VFX-Compositing. Des Weiteren lassen sich Projekte zwischen den Mac- und Windows-Versionen von Fusion hin- und herschieben, was Nutzer befähigt, in ihrer favorisierten Anwendung zu arbeiten.

Fusion 8 hat eine moderne Bedienoberfläche, die neuen Anwendern den Umgang mit der Software erleichtern soll. Gleichzeitig wurde für eine Konsistenz mit älteren Versionen gesorgt, sodass Langzeitnutzer nicht neu anfangen müssen. Um Fusion auch für Mac OS X zugänglich zu machen, wurde die zugrunde liegende Code-Struktur umgestellt. Da der Schritt zu Mac OS X erfolgt ist, wird sich das Fusion-Ingenieurteam im Schulterschluss mit der VFX-Community weiter dem Ausbau der Anwendung mit neuen Features zuwenden. Auch der Workflow und die Bedienoberfläche der Software werden kontinuierlich weiter modernisiert.

Die Node-basierte Bedienoberfläche von Fusion ermöglicht die Komposition visueller Effekte. Nodes repräsentieren Effekte, Filter und andere Bildbearbeitungsprozesse in Form von Symbolen, die sich in beliebiger Reihenfolge miteinander verknüpfen lassen und so visuelle Effekte erstellen können. Nodes werden ähnlich einem Flow-Chart dargestellt. Dies erspart Nutzern die Suche nach Filtern und Effekten innerhalb von verschachtelten Ordnerstapeln.

Ein Werkzeugkasten steht Nutzern in einer echten 3D-Arbeitsumgebung zur Verfügung. Fusion kann 3D-Modelle, Punkthaufen, Kameras und ganze 3D-Szenen aus Maya, 3ds Max oder Lightwave importieren und diese mit anderen Elementen ausrendern. Mithilfe von Deep-Pixel-Werkzeugen lässt sich volumetrisches Nebel-, Blitzschlag- und Spiegelungsmapping von gerenderten Objekten hinzufügen. Dies erfolgt mit World-Position-Durchläufen und gestattet Nutzern, atmosphärische Effekte zu schaffen.