Archivierungssystem der nächsten Generation

Neue Version des Optical Disc Archive ermöglicht 4K-Videoaufzeichnungen

Die zweite Generation seines Optical-Disc-Archive-Systems, das von Panasonic und Sony entwickelte optische Datenträger einsetzt, wurde jetzt vorgestellt. Für diese Medien ist eine Lebensdauer von hundert Jahren veranschlagt, die Kapazität einer einzelnen Disc-Cartridge wurde auf 3,3 TB erhöht.

Optical Disc Archive-Glasfaserlaufwerk ODS-D280F (Quelle: www.sony.de)

Mit der Einführung der zweiten Generation des Systems werden auch 8-Kanal-Laufwerke vorgestellt. Damit werden 4K-Videoaufzeichnungen ermöglicht.

Das erste Modell des Optical Disc Archive wurde 2013 eingeführt und ist innerhalb Fernsehanstalten, Unternehmen und anderen bereits vertreten. Um Kompatibilität zu bieten, setzt Sony auf eine offene Plattform. Zudem werden Technologien und Support bereitgestellt; dies soll die Unterstützung des Mediums durch andere Firmen fördern. Im April 2016 haben 42 Unternehmen Schnittstellen für das Archivierungssystem entwickelt.

Dieses Archiv ist für den Einsatz bei Near-Line-Anwendungen, der Deep-Archive-Speicherung und Notfallwiederherstellung konzipiert. Hardwarekonfigurationen reichen von eigenständigen Konfigurationen bis zu skalierbaren Roboter- Archivsystemen. Die Hauptkomponenten beinhalten: ein eigenständiges USB-Laufwerk, ein 8 GB-Glasfaser-Bibliotheks-Laufwerk für den Einsatz in Robotersystemen und die Optical-Disc-Archive- Medien-Cartridge.

Diese Komponenten sind voraussichtlich ab Sommer 2016 verfügbar.