ARD/ZDF Förderpreis »Frauen + Medientechnologie« 2016

Nominierte stehen fest

Zum zweiten Mal nach 2014 sind auch 2016 wieder elf statt zehn Wissenschaftlerinnen für den ARD/ZDF Förderpreis nominiert. Grund ist die punktgleiche Bewertung zweier Bewerberinnen auf Platz 10 und 11 nach der ersten Juryrunde.

Die drei Preisträgerinnen des Jahres 2015: Carola Mayr (1.Preis), Theresa Liebl (3.Preis), Britta Meixner (2. Preis) (v. l . n. r.) © ARD/ZDF Förderpreis »Frauen + Medientechnologie« / Pflug

Die elf Nominierten kommen aus zehn verschiedenen Hochschulen und Universitäten, davon acht aus Deutschland, je eine aus Österreich und der Schweiz. Zum allerersten Mal in der achtjährigen Geschichte des Förderpreises findet sich mit Simone Meyer eine Absolventin einer Schweizer Hochschule unter den Nominierten. 

Die Hochschule Rhein Main (Standort Wiesbaden/Rüsselsheim) hat als einzige Hochschule gleich zwei Absolventinnen im Wettbewerb der letzten Elf: Silvie  Caroline Muth und Melanie Matuschak. Letzterer gelang das Novum, zum  zweiten Mal für den Förderpreis nominiert zu werden: im Jahr 2014 mit ihrer Bachelorarbeit, in diesem Jahr mit ihrer Masterarbeit. Wiederum findet sich in  allen Nominierungen ein breites Themen- und Fächerspektrum aus der aktuellen Medientechnologieforschung, verteilt auf je fünf Bachelor- und Masterarbeiten und eine Dissertation. 

Die Nominierten mit ihren Arbeiten des Wettbewerbs 2016 in alphabetischer Reihenfolge im Einzelnen: 

  • Carmen Paula Ajtai mit der Bachelorarbeit „Planung einer Netzwerkarchitektur für den Einsatz im professionellen Fernsehstudio“ im Fach Medientechnologie an der Technischen Universität Ilmenau 
  • Harini Priyadarshini Hariharan mit der Masterarbeit „Infrared Aided Superpixel Segmentation“ im Fach Computer- und Kommunikationstechnik an der Universität des Saarlands in Saarbrücken 
  • Anna Hilsmann mit der Dissertation “Image Based Approaches for Photo Realistic Rendering of Complex Objects” an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät II der Humboldt Universität Berlin 
  • Claudia Jenny mit der Masterarbeit „Untersuchung zur Verwendung eines wellenfeldsynthesebasierten Algorithmus für kanalreduzierte Lautsprechersetups in kleinen Räumen“ im Fach Systematische Musikwissenschaft an der Universität Wien 
  • Julia Klein mit der Bachelorarbeit „Multimediales Erzählen im Onlinejournalismus. Untersuchung der Charakteristika und Darstellungsformen sowie deren Umsetzung“ im Fach Informatik an der Fachhochschule Brandenburg 
  • Melanie Matuschak mit der Masterarbeit “A Study on the Applicability of the Interoperable Master Format (IMF) to Broadcast Workflows Master” im Studienfach Media&Communications Technology an der Hochschule Rhein Main Wiesbaden/Rüsselsheim 
  • Simone Meyer mit der Masterarbeit „Phase based Frame Rate Upsampling” im Fachbereich Visual Computing an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich 
  • Silvie Caroline Muth mit der Bachelorarbeit „Integration einer MADI/Audio over IP Bridge auf Basis der RAVENNA Technologie sowie Gerätesynchronisation via Precision Time Protokoll im WAN“ im Fach Medientechnik an der Hochschule Rhein Main Wiesbaden/Rüsselsheim 
  • Natascha Rehberg für die Bachelorarbeit „Rata-Schaan. Being-In the jungle” im Studienfach Digital Media an der Hochschule Darmstadt 
  • Anna Schambortski für die Bachelorarbeit „Konzeption einer browserbasierten Datenbankanwendung als zentrale Sammelstelle für Bildfehler digitaler Filmkameras für den Einsatz in der Abteilung Testing, Forschung und Entwicklung bei ARRI“ im Studienfach Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien in Stuttgart 
  • Kathrin-Marie Schnell mit der Masterarbeit „Remote Production - Evaluierung technischer Möglichkeiten für den Einsatz im Bereich Fußball“ im Studienfach Zeitabhängige Medien - Sound/Vision an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Jetzt entscheidet die nächste Juryrunde bis Mitte Juli 2016, welche drei dieser elf Nominierten die diesjährigen Preisträgerinnen werden. Die öffentliche Preisverleihung findet am 2. September 2016 auf der IFA in Berlin statt. Die Auszeichnungen sind mit Preisgeldern im Gesamtwert von 10.000 Euro verbunden. 

Schirmherr des diesjährigen Wettbewerbs ist Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen. Ausgerichtet und vergeben wird der Förderpreis von der ARD.ZDF medienakademie, der zentralen Fort- und Weiterbildungseinrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. 

Weitere Informationen zum ARD/ZDF Förderpreis »Frauen + Medientechnologie« 2016 und das Bewerberinnenportal sind im Internet zu finden.