DOCSIS-3.1-Signale in Echtzeit erzeugen

R&S ergänzt Portfolio um SFD-Signalgenerator

Rohde & Schwarz ergänzt sein DOCSIS-Portfolio um den SFD-DOCSIS-Signalgenerator, der Signale im Übertragungsstandard DOCSIS 3.1 in Echtzeit generiert. Damit können Kabelnetzbetreiber und Komponentenhersteller testen, ob ihr Netz oder ihr Equipment die Anforderungen von DOSCIS 3.1 erfüllen. Der Einkanal-Signalgenerator ist kompakt und mittels Softwareoptionen anpassbar.

Quelle: Rohde & Schwarz

DOCSIS 3.1 (Data Over Cable Service Interface Specification) sorgt für Übertragung von Daten über bestehende Kabelnetze. Netzbetreiber und Komponentenhersteller stehen vor der Herausforderung, den Standard zu implementieren und zu integrieren, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein. Neben den bestehenden Fernsehkanälen müssen auch Datenströme mit hoher Datenrate zuverlässig übertragen werden. Mit dem SFD lassen sich DOCSIS-Netze und -Geräte auf ihre Leistungsfähigkeit testen.

Der Signalgenerator erzeugt ein Upstream- und Downstream-Signal entsprechend DOCSIS 3.1, DOCSIS 3.0, J.83/A/B/C und unterstützt analoge Fernsehübertragungsstandards. Entsprechend des jeweiligen Standards wird das Signal in OFDM, A-TDMA, S-CDMA oder analog moduliert. Pegel, Frequenz, FEC (Forward Error Correction) und Konstellation sind einstellbar. Neben der Applikation, Fernsehdienste zu übertragen, werden auch Datendienste unterstützt. Dabei lassen sich die Daten intern erzeugen oder über IP zuführen.

Durch die digitale Signalerzeugung eignet sich der SFD zum Testen von Tunern, Kabelmodems und CMTS-Rückkanalempfängern in der Entwicklung und Produktion, aber auch zur Simulation von DOCSIS-3.1-Signalen in realen Kabelsegmenten. Zur realitätsnahen Erzeugung der Signale kann der Generator Störungen wie Rauschen, Phasenrauschen, Brummen, Schräglage und auch eine definierte Bitfehlerrate hinzufügen. Er verfügt über einen ARB-Generator mit bis zu 200 MHz Bandbreite.

Der Signalgenerator ist in einem halben 19-inch-Gehäuse untergebracht und zwei Höheneinheiten hoch. Die Signalerzeugung wird von einem PC über eine Web-Schnittstelle konfiguriert. Darüber lässt er sich auch bedienen oder über SCPI fernsteuern. So ist er auch für den Einbau in automatische Testsysteme geeignet. Durch sein Softwareoptionskonzept ist der SFD an die Anforderungen verschiedener Anwendungen anpassbar.

Der Signalgenerator ist ab sofort verfügbar.

www.rohde-schwarz.de