MoovIT bei der Euro 2016

Coole Highlights durch smarte Workflows

Wie schon bei den vergangenen Welt- und Europameisterschaften ist MoovIT auch dieses Mal technischer Ansprechpartner und Dienstleister für Hardware und Workflows. Das Kölner Team arbeitet dabei eng mit den Systempartnern zusammen.

Bei der EM geht es erneut darum, sofort nach Spielschluss die Highlights des jeweiligen Spiels mit den markanten Szenen anzubieten. Noch während der laufenden Aufzeichnung wird mit der Schnittsoftware zentral auf das auf den EVS-Servern gespeicherte Material zugegriffen, ohne dass Kopier- und Transkodiervorgänge erforderlich sind.

Die rund 40 Arbeitsplätze für die Berichterstattung sind mit HP-Rechnern ausgestattetet, deren Anbindung über eine 10-Gigabit-Glasfaserleitung erfolgt. Für die Nachbearbeitung werden aus der Adobe Creative Cloud die Schnittprogramme Premiere Pro CC, After Effects und Audition sowie Prelude für Konformierung und Logging verwendet.

Das systemweite Produktionsformat ist AVC-Intra100, in dem das gesamte Material ohne Zwischenformate oder andere Codecs in einer Auflösung von 1080i50 gespeichert, verarbeitet und ausgegeben wird. Steuerung und Verwaltung obliegen einem Content-Management-System.

Das Transferieren und Neukodieren von Material ist nicht mehr nötig, da direkt auf den EVS-Speicher zugegriffen und in Premiere Pro CC das Material nativ verarbeitet werden kann, dabei ist es inklusive aller Metadaten auf dem EVS-Server für alle zugänglich und nutzbar.

Der Workflow ist inzwischen Standard bei der Fußball WM und EM und garantiert extrem kurze Zeitspannen zwischen Spielende und Bereitstellung der Highlight-Schnitte.

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