Avid-Workflow sorgt für effiziente Prozesse

„Deutschland. Dein Selbstporträt“

Regisseur Sönke Wortmann (Quelle: Avid)

„Deutschland. Dein Selbstporträt“ ist das neueste Projekt von Sönke Wortmann, einem der profiliertesten deutschen Regisseure. Die deutsche Umsetzung des Kompilationsfilms „Life in a Day“ von Ridley Scott ist jetzt nach nur gut 10 Monaten Postproduktion in die Kinos gegangen. Zu verdanken ist das vor allem einem hocheffizienten integrierten Workflow von Avid.

Der Film portraitiert das Leben in Deutschland am Stichtag 20. Juni 2015. Über 10.000 Einsender folgten dem Aufruf, an diesem Tag ein Video über etwas zu drehen, was sie bewegt – und machten die Postproduktion so zu einer logistischen Mammutaufgabe für das über halb Deutschland verteilte Team.

Für die Macher bedeutete das, einen völlig neuen Workflow zu kreieren. Um ihn möglichst effizient zu gestalten, entschieden sie sich bei der Postproduktion für eine Avid-Lösung. Als Partner und technischer Ausrüster stellte das Unternehmen mit der Avid MediaCentral Platform die notwendige technische Infrastruktur zur Verfügung.

Neben einer ISIS 5500 Primary-Engine gehörten dazu Plätze für bis zu 16 Logger, drei Media Composer Schnitteinheiten, eine Interplay-Engine sowie weitere Media-Asset-Management-Lösungen. Implementiert wurde die Lösung durch den Avid-Partner Qvest Media.

Mit die größte Herausforderung bei dem Projekt war das Managen der großen Materialmengen. 16 Logger am Hauptproduktionsstandort bei ARRI Media in Berlin waren rund zwei Monate damit beschäftigt, das eingesandte Material zu sichten und vorauszuwählen, mit Metadaten und Schlagworten zu versehen sowie in Kategorien einzuteilen.

Das geloggte Material wurde dann auf das Avid Shared Storage-System gespielt, wo es von allen abgerufen werden konnte. Dieser Prozess war von entscheidender Bedeutung für einen effizienten Workflow, da das Team in der Anfangsphase der Postproduktion räumlich getrennt war: Während die Logger in Berlin waren, arbeitete ein Editor in der Anfangsphase von München aus und eine Co-Editorin wiederum saß in Köln. Erst im Verlauf der Produktion kam das Team dann in Berlin zusammen.

Die Avid-Lösung ermöglichte es so auch Editor und Co-Editorin, das Material zeitgleich hochauflösend zu sichten, zu bearbeiten und sich gegenseitig zuzuspielen. „Besonders die Möglichkeiten des vernetzten, gemeinsamen Arbeitens und die Chance, sich mit dem Material auseinander zu setzen, auch wenn man nicht in Berlin sein konnte, das war letztlich unabdingbar“, unterstrich Editor Ueli Christen.

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