Luise Schröder erhält Michael-Ballhaus-Preis

Intime und doch respektvolle Einblicke

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis soll Kameraabsolventen bei ihrem Start in die Filmbranche unterstützen. In diesem Jahr konnte Luise Schröder, Absolventin der Fachhochschule Dortmund, die Jury von ihrem Talent überzeugen. Sie stand beim Dokumentarfilm „Valentina“ hinter der Kamera.

Luise Schröder (Foto: © Jirka Jansch)

Schon seit 2010 werden herausragende Abschlussarbeiten von Absolventen deutschsprachiger Filmhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dem First-Step-Award-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr wurden bei der Preisverleihung im Stage Theater am Potsdamer Platz in Berlin Preise in sieben Kategorien, unter anderem für den besten Spiel-, Animations- und Dokumentarfilm sowie für die beste Kameraarbeit, verliehen.

„Für uns als Unternehmen, das schon seit Jahrzehnten fest in der Kino- und Filmbranche verankert ist, ist es selbstverständlich, uns für die Förderung des Film-Nachwuchses einzusetzen. Der Michael-Ballhaus-Preis ist die ideale Gelegenheit dafür und bietet den Absolventen jedes Jahr aufs Neue die Chance, ihr kreatives Potenzial unter Beweis zu stellen“, erklärt Hans-Joachim Schwabe, CEO der Business Unit Speciality Lighting bei Osram.

Luise Schröder überzeugte mit ihrer Kameraarbeit im einfühlsamen Dokumentarfilm „Valentina“, in dem die 10-jährige Protagonistin die Zuschauer in die baufälligen Roma-Viertel von Skopje entführt, wo sie mit ihrer 12-köpfigen Familie lebt.

Die Jury lobte besonders die intimen und doch respektvollen Einblicke in katastrophale Lebensverhältnisse, die der Film durch seine auf das Wesentliche konzentrierten Schwarz-Weiß-Bilder sowie die Ruhe der Kamera und deren Perspektive auf Augenhöhe vermittle.

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