Qvest Media realisiert erste 4K-Live-Sender in Deutschland

Sky Sport UHD und Sky Sport Bundesliga UHD auf Sendung

Mit dem Spitzenspiel Borussia Dortmund gegen Hertha BSC Berlin am 7. Spieltag der laufenden Fußball Bundesliga Saison begann bei Sky Deutschland eine neue Zeitrechnung: In enger Kooperation mit Qvest Media hat Sky die Begegnung in Ultra HD übertragen.

Zur technischen Umsetzung des neuen Ultra HD-Senders von Sky entwickelte Qvest Media in rund zwölf Monaten Projektlaufzeit eine vollwertige 4K-Produktionsumgebung mit Live-Sendekette. Für den File- und Live-Ingest stehen ein mit dem Sky Headquarter verbundenes Transfer Storage von Elements sowie Venice Server von Rohde & Schwarz zur Verfügung. Alle Inhalte werden so gleichzeitig und unabhängig voneinander aufgezeichnet und an zwei unterschiedlichen Orten gespeichert.

Das ingestierte Material wird zusätzlich auf Nearline-Bearbeitungsspeicher des Typs SpycerBox, ebenfalls von Rohde & Schwarz, aufgezeichnet. Diese verfügen über eine Bruttokapazität von mehr als 500 Stunden 4K-Material und dienen als zentrale Zugriffs- und Bearbeitungsquelle für die Avid-basierten HighRes-Schnittplätze, Grafik-Suiten von Adobe und Vizrt, den Quality Check sowie für das UHD-Playout. Highlight-Editing und Slomos im XAVC-I Singelfile Format werden über XT4K Server von EVS realisiert.

Ein wichtiges Ziel bei der Integration war, einen größtmöglichen Automatisierungsgrad von Arbeitsschritten und -prozessen zu erreichen. Zu diesem Zwecke hat Qvest Media eine auf die Anforderungen von Sky zugeschnittene und angepasste ADC Automation von Imagine Communications integriert und in Betrieb genommen. Diese steuert nahezu alle Komponenten der Infrastruktur und Produktionsabläufe.

www.qvestmedia.com

 

 

 

Cloud-Produktionen: Vom Zukunftsthema zur „State of the Art“-Technologie

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LiveU treibt die Cloud-Revolution mit smarten Tools und Best Practices voran

Seit vielen Jahren schon reden die Visionäre der Videobranche von „Cloud-Produktionen“. Doch erst in den letzten Monaten finden Cloud-basierte Produktionstools verstärkte Anwendung. Die Coronapandemie und der damit einhergehende Ruf nach Remote Work und Kostenreduzierung haben den Siegeszug der virtuellen Videoverarbeitung zweifelsohne angetrieben. Nicht nur immer mehr Anwender nutzen die Cloud-Tools. Auch die technologischen Angebote selbst wurden immer vielgestaltiger, ausgereifter und einfacher zu bedienen. Branchenexperten dürfte es wenig überraschen, dass LiveU – Vorreiter auf dem Gebiet IP-basierten Videoproduktion und -übertragung – schon früh in die Entwicklung von Cloud-Technologien eingestiegen ist und heute eine Reihe von Lösungen im Portfolio hat, die sich bereits im Praxis-Einsatz bewährt haben.

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