"Golden Dinosaur"

Auszeichnung für Andreas Hykade

Prof. Andreas Hykade, der Leiter des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg, Independent-Filmemacher und FMX Conference Chair, wurde am 26. November mit dem "Golden Dinosaur" während des 23. Etiuda & Anima Festivals in Krakau/Polen ausgezeichnet. Der Preis wird einmal jährlich an herausragende Künstler vergeben, die auch in der Lehre aktiv sind, und honoriert damit filmisches und pädagogisches Schaffen zugleich.

Prof. Andreas Hykade hält bei der Verleihung des Golden Dinosaur-Awards die Flagge des Animationsinstituts hoch. (© Andreas Hykade)

Der künstlerische Leiter des Festivals, Boguslaw Zmudzinski, war überzeugt, dass ein würdiger Preisträger auserwählt wurde: „Prof. Hykade vereint die Lehre mit der Kunst, weil er es vermag, seine künstlerischen Erfahrungswerte in den Ausbildungsprozess einzubringen, und sich zeitgleich vom Prozess des Lehrens für die künstlerische Arbeit inspirieren lässt. Hykade ist eine führende Persönlichkeit im Bereich der deutschen Animationsfilmausbildung.“

In diesem Jahr wurde der "Golden Dinosaur" bereits zum 14. Mal vergeben. Zu den bisherigen renommierten Preisträgern gehören der deutsche Regisseur Werner Herzog (2013), der estnische Animationsfilmer Priit Pärn sowie der britische Experimentalkünstler Paul Bush. Jerzy Kucia, die vielfach prämierte Legende des polnischen Animationsfilms, der das Medium seit den 70er Jahren maßgeblich definiert, war 2003 der erste Künstler und Lehrende, der sich über einen "Golden Dinosaur" freuen durfte. Hykade arbeitet zurzeit an seinem nächsten Filmprojekt Altötting, während er am Animationsinstitut unterrichtet.

Er ist sehr stolz darauf, dass er den Preis für die Vereinbarung beider Tätigkeiten erhält: „Es gab im Grunde erst zwei Preise, bei deren Erhalt ich vor Freude Luftsprünge gemacht habe. Die ersten Luftsprünge gab es, als ich meinen allerersten Preis überhaupt gewonnen habe und nun könnte ich vor Freude in die Luft springen, weil ich den "Golden Dinosaur" gewonnen habe. Warum? Weil diese Ehrung genau zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort passiert. Zum einen kommt der Preis aus Polen - und da ich erst neulich die Gelegenheit hatte, polnische Kreativität zu schnuppern, weiß ich um die Relevanz dieser Ehrung.“

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