CE-Produkte letztes Jahr rückläufig

Für 2017 vier Prozent Wachstum im TV-Markt erwartet

Der Markt für Consumer Electronics-Produkte (CE), dargestellt im CEMIX, Consumer Electronic Market Index, hat sich im Gesamtjahr 2016 mit minus vier Prozent leicht rückläufig gezeigt. So wurde 2016 ein Umsatzvolumen von knapp 26,6 Mrd. Euro erreicht (2015: 27,7 Mrd. Euro).

Der Umsatz mit CE-Produkten im Jahr 2016 fiel mit minus vier Prozent negativ aus. Dabei musste der Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 4,4 Prozent auf 9,2 Mrd. Euro hinnehmen. Die privat genutzte Telekommunikation verzeichnete mit 10,4 Mrd. Euro (-0,2 %) ein nahezu stabiles Ergebnis. Im Segment der privat genutzten IT-Produkte fiel der Umsatzverlust mit einem Minus von 8,6 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro am höchsten aus.

Den größten Umsatzanteil stellte mit gleichbleibend rund 4 Mrd. Euro der TV-Bereich. Der Absatz gegenüber dem Vorjahr ging um knapp ein Prozent zurück. 37-Zoll-Geräte (94 cm) und größere stellten mit mehr als 3,4 Mrd. Euro, entsprechend 85 Prozent (2015: 84 %), den größten Umsatzanteil. 54 Prozent des Umsatzes entfiel 2016 bereits auf UHD-TV-Geräte mit einer Auflösung von acht Mio. Bildpunkten.

Soundbars sorgten 2016 mit 244 Mio. Euro für eine Umsatzsteigerung von knapp drei Prozent, bei vernetzten Audio-Home-Systems lag sie mit 388 Mio. Euro bei 25 Prozent. Daneben wurden rund 3,4 Mio. Dockinglautsprecher verkauft (+12 %) und 312 Mio. Euro (+16 %) Umsatz generiert. Kopfhörer erreichten eine Stückzahl von 11,5 Mio. (+0,2 %) und einen Umsatz von 434 Mio. Euro (+9,5 %). DAB+-Empfänger verzeichneten 2016 einen Stückzahlzuwachs um 21 Prozent auf knapp 1,2 Mio. Geräte, der Umsatz stieg damit auf 176 Mio. Euro (+27,5 %).

Smartphones generierten den nach wie vor größten Umsatz im CE-Markt, trotz eines Rückgangs um 7,6 Prozent auf 23,2 Mio. Stück. Dies bedeutete ein Umsatzminus von 2,7 Prozent auf knapp 9,6 Mrd. Euro. Der Durchschnittspreis der Smartphones stieg 2016 um 5,3 Prozent auf 412 Euro.

Die PC-Sparten verzeichneten Einbußen. Beim Umsatz lagen die Desktop-PCs bei 0,64 Mrd. Euro (-15 %), Notebooks bei knapp drei Mrd. Euro (-5,8 %) und Tablet-PCs bei knapp 1,4 Mrd. Euro (-17,4 %). Insgesamt ging der Umsatz mit privat genutzten IT-Produkten auf 6,9 Mrd. Euro zurück, ein Minus von 8,6 Prozent.

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