Präsident der LFK B-W gewählt

Staatsminister Murawski: Kreißig für Aufgabe bestens gewappnet

Am 9. März 2017 hat der Landtag von Baden-Württemberg Dr. Wolfgang Kreißig zum neuen Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) gewählt. Stellvertretende Vorsitzende wurde die Rechtsanwältin Bettina Backes, die in den vergangenen zwölf Jahren bereits stellvertretendes Mitglied des Vorstands war.

Dr. Wolfgang Kreißig (Quelle: LFK/B-W)

Die weiteren neuen Mitglieder des Vorstands sind Professor Dr. Ines Müller-Hansen und Anneke Graner sowie das langjährige Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hans-Peter Welte.

Sie alle wurden für sechs Jahre gewählt. „Der neue Vorstand der LFK ist damit insgesamt jünger und weiblicher“, sagte Staatsminister Klaus-Peter Murawski. „Mit Professor Dr. Ines Müller-Hansen wird auch das aktuell immer bedeutendere Thema Medienkompetenz noch stärker direkt im Vorstand der LFK verankert.“

Staatsminister Murawski dankte zudem dem bisherigen Vorstand unter Thomas Langheinrich für seine langjährigen Verdienste: „Präsident Langheinrich hat in seiner zwölfjährigen Amtszeit zahlreiche Akzente gesetzt und unter anderem als Europabeauftragter aller Landesmedienanstalten bundesweit und in Europa die Landesanstalt für Kommunikation mit großem Einsatz und Sachverstand vertreten.“

Langheinrich sei es gelungen, die maßgeblichen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und sie mit seinem gut aufgestellten Team kraftvoll anzugehen. Als wesentliche Aufgaben des neuen LKF-Vorstandes bezeichnete Staatsminister Murawski die Herausforderungen des konvergenten Medienzeitalters sowie die Fragestellungen, die sich in der digitalisierten Medienwelt auch im Zusammenhang mit Phänomenen wie Fake-News, Hatespeech oder Social-Bots ergeben.

„Fragen der Medienregulierung haben einen maßgeblichen Einfluss auf öffentliche Meinungsbildungsprozesse, eine konstruktive Streitkultur und letztlich auch auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Staatsminister Murawski.

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