DVB-T2 beginnt und übersteigt Erwartungen

Seit Mittwochnacht ist der Umzug auf DVB-T2 HD vollzogen.

In vielen Ballungsräumen Deutschlands flimmert das Fernsehen seit Mittwochnacht über DVB-T2 HD. Am Fernsehturm in Berlin wurde mit symbolischen Knopfdruck der Regelbetrieb des neuen Antennenfernsehens begonnen, die verantwortliche ARD sowie der technische Dienstleister Media Broadcast hielten 200 Arbeitskräfte im Einsatz.

Quelle: DVB-T2 HD

Alle Nutzer sollten wegen hinzugekommener Programme einen Sendersuchlauf starten. In vereinzelten Fällen blieben die Bildschirme mit Hinweis auf fehlende Aktivierung der verschlüsselten Privatsenderprogramme schwarz. Öffentlich-rechtliche Programme werden weiterhin über den Runkfunkbeitrag finanziert, die meisten privaten Sender erfordern ab dem 1. Juli das kostenpflichtige Programmpaket freenet TV. Weitestgehend verlief die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 aber planmäßig.

Hintergrund der deutschlandweit andauernden Umstellung ist die Reduktion des Frequenzspektrums für den terrestrischen Fernsehempfang. Die bisher genutzte Frequenz des DVB-T soll für das schnelle mobile Internet LTE befreit werden. Der Nutzer im heimischen Wohnzimmer kann sich  über erhöhte Bildqualität und einer größere Programmauswahl freuen.

Freude auch bei Herstellern und Händlern von Empfangsantennen: „Der Bedarf an unseren DVB-T2 Antennen ist über sämtliche Vertriebswege hinweg großartig und bewegt sich teils über unseren Planungen“, erklärt Stefan Müller, Sales Director DACH-Region und Central Eastern Europe von One For All, der Einzelhandelsmarke der Universal Electronics Inc. „Wir stellen fest, dass eine Vielzahl an Kunden bereit ist, auch die Empfangstechnik auf den neuesten Stand zu bringen, um beste Bilder zu empfangen. Bis dato sind bereits mehrere hunderttausend Hochleistungsantennen an die Flächenmärkte und Vertriebspartner ausgeliefert worden.“

www.oneforall.de