WDR auf der re:publica 2017

Westdeutscher Rundfunk präsentiert VR-Projekte und Kandidatencheck

Bei der elften Ausgabe der re:publica vom 8. bis 10. Mai in Berlin, einer der weltweit wichtigsten Konferenzen zum Thema „Digitale Gesellschaft“, stellt der WDR drei eigene Programmprojekte vor.

Die re:publica behandelt seit 2007 jährlich "Themen der digitalen Gesellschaft". Grafik: re:publica/WDR

1000 Kandidaten im Check, Auschwitz aus eindringlicher Perspektive – und der Kölner Dom in Berlin. Bei der elften Ausgabe der re:publica, einer der weltweit wichtigsten Konferenzen zum Thema „Digitale Gesellschaft“, stellt der Westdeutsche Rundfunk mit „Der Kölner Dom in 360° und VR“, „Ihre Wahl – Der Kandidatencheck“ und „Inside Auschwitz“ drei Programmprojekte vor, die jetzt im Rennen um den renommierten Grimme Online Award sind. Cosmo präsentiert das Projekt „Türkei unzensiert“, Redakteure von wdrforyou geben Einblick in ihre Arbeit.

„Die re:publica ist einer der Gradmesser für technische Trends, Kommunikation und gesellschaftliche Entwicklungen“, sagt WDR-Intendant Tom Buhrow. „Deswegen freue ich mich, dass wir in diesem Jahr den Besuchern in der Berliner Station einige unserer herausragenden WDR-Projekte vorstellen können."

 

Der Kölner Dom in 360° und VR

Mer losse d’r Dom in Kölle? Für die re:publica macht der WDR eine Ausnahme: Mit seinem bislang größten Virtual-Reality-Projekt „Der Kölner Dom in 360° und VR“ zeigt er das Kölner Wahrzeichen in Berlin bei der re:publica aus außergewöhnlichen Perspektiven. Die Zuschauer können beispielsweise während eines Chorkonzerts durch den Dom schweben oder die Bildhauerwerkstatt besuchen und sich darin frei bewegen. Zusätzlich ermöglicht es das aufwändige VR-Projekt, den Dom in unterschiedlichen Epochen zu bewundern.

 

Ihre Wahl – Der Kandidatencheck

1000 Kandidaten, vier Minuten, eine Wahl. Die Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl in NRW haben sich für „Ihre Wahl – der WDR Kandidatencheck“ den Fragen des WDR gestellt. Alle Interviews wurden unter den exakt gleichen Bedingungen aufgenommen, alle bekamen dieselben Fragen. In Berlin erhalten die Besucher die Möglichkeit, sich am Stand in die gleiche Stresssituation wie die Politiker zu begeben: In vorgegebener Zeit müssen sie Fragen beantworten, während sie dabei gefilmt werden.

 

Inside Auschwitz

Im so genannten Labore:tory, einer speziellen Fläche für Zukunftsprojekte wie Virtual Reality, wird die eindringliche 360°-Doku „Inside Auschwitz“ der „Hier und heute“-Redaktion an allen drei re:publica-Tagen präsentiert. Drei Zeitzeuginnen erzählen ihre bewegende Geschichte, während durch die 360-Grad-Technik die gewaltigen Dimensionen des Vernichtungslagers aufgezeigt werden.

 

Talk zu „Türkei unzensiert“

Im Rahmen des Workshops „Wer verstehen will, muss fühlen – Was Virtual Reality besser kann“ geben Lisa Weitemeier, Stefan Domke („Der Dom in 360° und VR“) und Dorothee Pitz („Inside Auschwitz“) einen Einblick in ihre Arbeit mit VR und stellen sich der Diskussion: Was und wie kann man mit VR wirklich neu erzählen? Was sollte man lieber lassen? Und vor allem: Lohnt sich der Aufwand? (Dienstag, 9. Mai, 16.15 Uhr bis 17.15 Uhr, Stage L1).

 

Berichterstattung für Flüchtlinge

Janina Werner und Falah Elias von wdrforyou berichten über „Dos and Don’ts“ der „Berichterstattung für Flüchtlinge“ (Mittwoch, 10. Mai, 13.45 – 14.45 Uhr, Media Cube). Und unter dem Titel „Was die Kuh meint“ erklären Björn Erichsen, Jacob Vicari und Carolyn Braun, wie die WDR-Produktion „Superkühe“ drei Milchkühen mittels Sensorjournalismus eine Stimme verleiht (Dienstag, 9. Mai, 19.15 bis 19.45 Uhr, Stage T).

Die re:publica behandelt seit 2007 jährlich "Themen der digitalen Gesellschaft". Bereits im vierten Jahr in Folge findet die re:publica gemeinsam mit der Media Convention Berlin in der STATION Berlin statt. Zu beiden Events werden rund 8000 Gäste aus mehr als 60 Ländern erwartet.

www.wdr.de