dibkom führt Gütesiegel Breitband ein

Das Gütesiegel soll zur Wertsteigerung der Immobilie beitragen

Das Gütesiegel soll Nutzern dabei helfen, Gebäude – privat oder gewerblich genutzt – zu identifizieren, die mit hochgeschwindigkeitsfähigen gebäudeinternen Infrastrukturen ausgestattet sind.

Das Gütesiegel Breitband soll zur Wertsteigerung einer Immobilie beitragen. Grafik: dibkom

Auf der diesjährigen ANGA COM, Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel & Satellit in Köln, stellte die dibkom GmbH (Deutsche Institut für Breitbandkommunikation) das Gütesiegel Breitband vor. Das Gütesiegel soll Nutzern dabei helfen, Gebäude – privat oder gewerblich genutzt – zu identifizieren, die mit hochgeschwindigkeitsfähigen gebäudeinternen Infrastrukturen ausgestattet sind.

Schnelles Internet ist in modernen Immobilien heute ein ebenso bedeutender Faktor wie Strom, Wasser und Wärme. Bauherren, Eigentümer und Mieter wollen in moderne, zukunftssichere Infrastruktur investieren. Die hausinterne Installation von Breitbandanschlüssen ist dabei wesentlich.

Prof. Dr. Ing. Claus Adams, Mitbegründer und Gesellschafter der dibkom GmbH: „Es war an der Zeit das über das Gütesiegel Breitband gesprochen wird. Eigentlich sagte der ein oder andere bereits, es sei zu spät. Aber das, glaube ich, können wir so nicht unterschreiben, denn die Zukunft beginnt hier erst. Wir haben mit Industrie 4.0 und Internet of things, außerhalb der Häuser, aber auch mit Wirkung auf die Geräte in den Häusern eine explosionsartige Vermehrung der Bitraten in der nächsten Zukunft vor uns. Das ist ein interessantes Feld und wir sind froh und auch stolz, dass wir da jetzt in dieser Zeit und, wie ich meine, rechtzeitig noch mitarbeiten können.“

Das Gütesiegel Breitband bestätigt die korrekte, zukunftssichere und qualitativ hochwertige hausinterne Breitbandverkabelung, bescheinigt die Verwendung von hochmodernem Material und trägt damit maßgeblich zur Wertsteigerung der Immobilie bei.

Innerhalb der „Kostensenkungsrichtlinie“ aus dem Jahr 2014 wurde seitens der Europäischen Kommission beschlossen, technische Infrastrukturen von Gebäuden zu definieren, die den Anschluss der Endnutzer an Hochgeschwindigkeitsnetze ermöglichen sollen.

Die Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht erfolgt durch den Bund und soll regeln, wie gebäudeinterne Infrastrukturen üblicherweise beschaffen sein sollten, um Bauherren, Eigentümern und Mietern einen modernen und zukunftssichereren Internetzugang zu gewährleisten.

Für die Umsetzung des Projektes haben sich der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), das Deutsche Institut für Breitbandkommunikation (dibkom GmbH), sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK) zusammengeschlossen.

Geprüft werden der sachgemäße Einbau und die Funktionalität der gebäudeinternen physischen Infrastrukturen in privat und gewerblich genutzten Gebäuden.

Die dibkom GmbH akkreditiert Bildungseinrichtungen zur Schulung und Zertifizierung von Prüfern, die das Gütesiegel Breitband nach erfolgreicher Zertifizierung verleihen dürfen. Das Gütesiegel Breitband wird in drei Ausführungen (Gold, Silber oder Bronze) vergeben. Aufgabe der der dibkom GmbH ist vorrangig, die Vergleichbarkeit der Prüfergebnisse und den korrekten Verfahrensablauf sicherzustellen.

Das Deutsche Institut für Breitbandkommunikation (dibkom) hat das Ziel, die Qualität in Breitbandnetzen zu sichern. Die dibkom-Zertifikate für Fachkräfte und Fachbetriebe gelten als anerkannter Ausweis für fachliche Kompetenz in den Netzen. Das in den dibkom-Fachtagungen und den Handbüchern der Reihe “dibkom edition“ vermittelte Fachwissen hat Referenzstatus in der Branche.

http://guetesiegel-breitband.de/