Flexible Simulation von Signalreflektionen

Neuer Multipath-Fading-Simulator für Satelliten-Kanalsimulator

Der IZT C3040 ermöglicht präzise und flexible Simulation von Signalreflektionen in Satelliten- und terrestrischen Netzwerken.

IZT- Multipath-Fading-Simulator C-3040. Foto: IZT

Die IZT GmbH, Erlangen, bietet einen neuen, leistungsfähigen Fading-Simulator als Option für den IZT-C3040-Satelliten-Kanalsimulator an. Der Multipath-Fading-Simulator ermöglicht nach eigenen Angaben die genaue Modellierung von Signalreflektionen an feststehenden oder sich bewegenden Objekten sowie der Umgebung in Satelliten- oder terrestrischen Kommunikationsnetzwerken.

Der IZT-C3040-Satelliten-Kanalsimulator ist eine kosteneffektive und zeitsparende Lösung für den Test von Satelliten- und Flugzeug-Funkverbindungen, so der Hersteller. Dank der reproduzierbaren Simulation von Uplink, Payload und Downlink können Entwickler mit dem IZT C3040 realistische Szenarien zum Test ihrer Produkte im Labor nachbilden. Beim Downlink beispielsweise können Signale durch Effekte der Ionosphäre, Fading (Large und Small Scale), Interferenzen durch andere Signale oder thermisches Rauschen beeinflusst werden. Vor diesem Hintergrund ist es für Satelliten-Systementwickler entscheidend, eine realistische und applikationsoptimierte Fading-Simulation durchführen zu können.

Der neue Fading-Simulator unterstützt bis zu acht Verzögerungspfade (Taps) mit einer variablen Verzögerung zwischen 0 und 100 µs, konfigurierbar in Schritten von 0,1 ns (plus der Latenzzeit aller anderen aktiven Signalverarbeitungsstufen) zusätzlich zur eingestellten Link-Verzögerung. Jeder Tap kann mit Hilfe eines individuellen Doppler-Spektrums mit maximal ± 50 kHz verarbeitet werden. Verschiedene Doppler-Spektren mit Modellen wie Rayleigh- oder Ricean-Fading werden online generiert oder von einer HHD-Festplatte zum Schaltungsblock des Fading-Simulators „gestreamt“.

Die Simulation von terrestrischen Netzwerken erfordert andere Features im Vergleich zu Satelliten-Netzwerken, da sowohl eine sehr geringe minimale Latenzzeit als auch ein entsprechender Fading-Simulator erforderlich ist. Mit dem neuen Fading-Simulator kann der IZT C3040 nicht nur für Satelliten-Links, sondern auch für die Simulation von komplexen terrestrischen Kanälen genutzt werden, teilte IZT mit. Alle acht Fading-Pfade des IZT C3040 Fading-Simulators sind unabhängig, und ihre Verzögerungen können einfach geändert werden.

Zu den typischen Anwendungen, die von dem breitbandigen IZT C3040 Kanalsimulator mit dem neuen Fading-Simulator profitieren, zählen Systeme wie LEO-, GEO- und MEO-Satelliten, Modems, Sendeanlagen und Empfänger. Das Gerät eignet sich zudem zur Überprüfung von Telemetrie- und Ranging-Systemen sowie für Trainings- und Ausbildungszwecke.

www.izt-labs.de