Drei Wissenschaftlerinnen schreiben Zukunft

Zwei Absolventinnen der HTWK Leipzig und eine der TU Ilmenau sind die Preisträgerinnen des ARD/ZDF Förderpreises »Frauen + Medientechnologie« 2017.

Unter dem Slogan „Meine Idee schreibt Zukunft“ richtet sich der Förderpreis an Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Abschlussarbeiten sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus dem Bereich der audiovisuellen Medien befassen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wollen mit dem Förderpreis talentierte Frauen motivieren, sich im Rahmen ihres Studiums und ihrer Forschung mit dem Bereich der audiovisuellen Medienproduktion und -distribution zu befassen. Außerdem sollen talentierten Frauen karrierefördernde Kontakte in die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vermittelt werden.

Die Preisträgerinnen 2016: Anna Hilsmann (2.Preis), Melanie Matuschak (1.Preis), Kathrin-Marie Schnell (3.Preis) © ARD/ZDF Förderpreis/Oliver Ziebe

Unter den elf nominierten Wissenschaftlerinnen für diesen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Wissenschaftspreis waren acht verschiedene Hochschulstandorte aus Deutschland und der Schweiz vertreten. Erstmalig sind aber nach der zweiten Juryrunde unter den drei Gewinnerinnen dieses Jahres ausschließlich Frauen, die an der TU Ilmenau oder an der HTWK Leipzig abgeschlossen haben. 


Der ARD/ZDF Förderpreis 2017 geht, genannt in alphabetischer Reihenfolge,  an diese drei Preisträgerinnen:

Anna-Maria Daschner

mit der Masterarbeit „Hochbandbreitige IP-Signale in virtualisierten Umgebungen“ im Studienfach Medientechnologie an der Technischen Universität Ilmenau. Sie untersucht, wie im Fernsehstudiobereich die Umstellung auf IT-Technik mit speziellen Standards einhergehen muss.

Kristina Mohr

mit der Masterarbeit „Mediatheken als App: Usability der Smartphone-Mediatheken von Fernsehsendern“ im Studienfach Medienmanagement an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Sie analysiert die Benutzerfreundlichkeit verschiedener Apps von Mediatheken öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten.

Carolin Schramm

mit der Bachelorarbeit „Untersuchung von 360°- Multikamerasystemen hinsichtlich ihrer Live-Streamingfähigkeit mit unterschiedlicher Kameraanzahl“ im Studienfach Medientechnik an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. In dieser Arbeit geht es um die technischen Aspekte, die auf VR(Virtual Reality)-Produktionen entscheidenden Einfluss haben. 


Die feierliche Preisverleihung findet am Freitag, den 01. September 2017 um 12:00 Uhr auf der IFA in Berlin im Pressezentrum in Halle 6.3 statt. Erst dann wird der Öffentlichkeit bekanntgegeben, welche Preisträgerin den ersten, zweiten und den dritten Preis erhält. Vor einem Fachpublikum aus Rundfunkanstalten, Broadcastbranche, Wissenschaft und Politik moderiert die MDR-Moderatorin Anja Koebel die Preisübergabe.

www.ard-zdf-foerderpreis.de

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