IRT bei der ARD

Trends der Runfunk- und Medientechnik gemeinsam auf der IFA 2017

Die IRT präsentiert sich vom 1. bis 6. September 2017 in der ARD-Halle 2.2 auf der IFA in Berlin. Besucher können sich am ARD-Stand „Digitale Welt“ über aktuelle Trends in der Rundfunk- und Medientechnik zusammen mit ARD Digital, ARD.de, ARD Text, dem ARD Play-Out-Center Potsdam, ARTE, WDR und dem Bereich Innovationsprojekte der rbb Produktions- und Betriebsdirektion informieren.

Quelle: IRT

SmartTV mit Mixed-Reality-Brille sehen

Mit der Mixed-Reality-Brille von Microsoft lassen sich virtuelle Objekte mit der realen Sicht verschmelzen. Das IRT zeigt in Zusammenarbeit mit ARD-aktuell und dem ARD und ZDF-Sender Phoenix eine prototypische Anwendung, wie Fernsehprogramme mit einem Gebärdensprecher für barrierefreie Angebote erweitert werden könnten. Mit der Datenbrille lässt sich in das Blickfeld des nichthörenden oder schwerhörenden Zuschauers ein Gebärdendolmetscher neben das Fernsehbild des SmartTV-Gerätes zeitsynchron einblenden. Der neue Standard HbbTV 2 stellt dabei sicher, dass alle Ton- und Bildinhalte auf SmartTV und auf Zweitgeräten, wie Tablets oder Datenbrillen, zeitsynchron wiedergegeben werden.

Anwendung für HbbTV 2

Der neue HbbTV 2-Standard bietet einen Kommunikationsdienst zwischen SmartTV und Zweitgeräten. Damit sollen sich On-Demand-Inhalte leicht von einem auf das andere Gerät übertragen lassen. Ergänzt wird dieses Feature um die Möglichkeit zur zeitlichen Synchronisation von Inhalten auf den Geräten. Beispielsweise um eine Audiodeskription (Hörfassung) oder den Originalton zu einer Sendung begleitend über das Smartphone wiederzugeben. Das IRT stellt verschiedene Anwendungsszenarien für HbbTV 2 vor.   Daneben wird auch der Internet Link Service vorgestellt. Hiermit können Programme, die nicht in DVB-T2 HD übertragen werden, mit Hilfe des HbbTV-Standards 1.5 als MPEG DASH-Internet-Stream in die Programmliste eines DVB-T2 HD-Gerätes, das mit dem Internet verbunden ist, aufgenommen werden.  

Sprachverständlichkeit mit personalisierter Audiowiedergabe

Viele Fernsehzuschauer scheinen mit dem, was sie hören, nicht immer zufrieden zu sein, so eigene Aussage der IRT mit Verweis auf viele Zuschauerbeschwerden. Die Sprachverständlichkeit im Fernsehton sei nicht nur für Normalhörende ein Thema, sondern insbesondere auch für Hörgeschädigte. Auf der IFA informiert das IRT zu Empfehlungen für die Tonbearbeitung in der Produktion und demonstriert „Clean-Audio“-Kanäle als mögliche Zusatzdienste in HbbTV sowie die sogenannte Objekt-basierte Toncodierung, bei der sich die Audiowiedergabe zukünftig personalisieren lässt.

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