Gewinner des 37. Filmschoolfest Munich

VFF Young Talent Award für Sinje Köhler

Die Preise des 37. Filmschoolfest Munich in der HFF - Hochschule für Fernsehen und Film München verliehen. Insgesamt liefen 44 Filme von jungen Filmemachern und Filmemacherinnen aus 17 Ländern im internationalen Wettbewerb, darunter 25 Spielfilme, 11 Dokumentarfilme, 7 Animationsfilme und ein Experimentalfilm. Sie stammen aus Australien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Kanada, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Singapur, Ungarn, USA und Venezuela. Die Preisträgerfilme kommen dieses Jahr aus acht verschiedenen Ländern. Es wurden 13 Preise mit einem Preisgeld von insgesamt rund 70.000 Euro verliehen.

Blue Summer Symphony. Quelle: Filmschoolfest Munich

"Blue Summer Symphony" ("Freibadsinfonie") wurde als bester Film mit dem VFF Young Talent Award ausgezeichnet. Seit 2013 studiert Sinje Köhler szenische Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Für den Film erhielt die 29-Jährige unter anderem eine Nominierung für den Studenten-Oscar.

Gleich zwei Preise gingen an den Schweizer Filmemacher Tizian Büchi und seinen Film "The Sound of Winter": der ARRI-Preis für den besten Dokumentarfilm sowie der Student Camera Award, den sich seine Kamerafrau Camille Sultan abholen durfte. Tizian Büchi studiert Regie am Institut des Arts de Diffusion in Belgien.

Im internationalen Wettbewerb gingen 2017 insgesamt drei Preise an deutsche Produktionen. Neben dem Hauptpreis für Sinje Köhler erhielt "Call of Cuteness" von Brenda Lien (Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main) den ARTE-Kurzfilmpreis. Ein weiterer Preis ging nach Offenbach: Jonatan Schwenk wurde für seinen Animationsfilm "Sog" mit dem Wolfgang-Längsfeld-Preis für den originellsten Film ausgezeichnet.

Der erste Platz des Reformationspreises, dieses Jahr einmalig verliehen wurde, ging an Joren Molter aus den Niederlanden für seinen Film "Greetings from Kropsdam". Mit dem zweiten Platz wurde eine weitere Niederländerin ausgezeichnet, Tessa Louise Pope. Mit "The Origin of Trouble" geht sie ihrer eigenen Kindheit und der Beziehung zu ihrem Vater auf die Spur. Den dritten Platz belegte die Norwegerin Julia Lindström mit dem widerspenstigen Mutter-Tochter-Drama "Mamma". Der norwegische Filme erhielt außerdem den Prix Interculturel für Verdienste um den interkulturellen Dialog.

Die weitere Preise gingen an folgende Filmemacher: Der Finne Janne J. Vanhanen wurde für "About the Birds and the Bees" mit dem Panther-Preis für die beste Produktion eines europäischen Filmes ausgezeichnet. Der Luggi-Waldleitner-Preis für das beste Drehbuch ging an das australische Theaterdrama "Tomorrow, and Tomorrow, and Tomorrow" von Sunday Emerson Gulliver. Den zweiB Award für die beste Animation gewann Alexandru Petru Badelita für "I Made You, I Kill You". Das Publikum entschied sich 2017 für "The Unknown Soldier" von Efim Graboy. Den ersten Platz bei den Climate Clips Awards machte Fabian Carl von der HFF München mit seinem Film "Real News". Den ersten Platz der Hofbräu Trophy für die beste Bier-Werbung belegte der Clip "Hofbräu München - Commercial" von Dora Filipovic aus Serbien.    

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