Crossdisziplinarität für MINT

Zukunftskonferenz 2017

Vertreter der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) trafen sich im Bundeswirtschaftsministerium zur MINT-Zukunftskonferenz 2017. Unter dem Leitgedanken „MINT Quer – Potentiale der Crossdisziplinarität für die MINT Bildung“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Schulen, Hochschulen und Gesellschaft unter anderem darüber, inwieweit Gräben zwischen künstlerischen und technischen Berufen und Sphären überbrückt bzw. die Kombination entsprechender Fähigkeiten und Talente Innovationsgeist stimulieren kann.

Quelle: BMWi

MINT-Kompetenzen in der digitalisierten Wissens- und Kreativgesellschaft sind wesentlich breiter als in der Industriegesellschaft. Um erfolgreiche Innovationen zu generieren, bedarf es nicht nur nüchterner Techniker sondern auch kreativer Produktdesigner. Kunst nutzt neue Technologien zur Gestaltung und Verbreitung. MINT-Kompetenzträger verschiedenster Kulturen müssen also auf gemeinsame Projekte eingestimmt werden.

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese, verdeutlichte die Wichtigkeit dieser Crossdiziplinarität: „Ohne MINT-Fachkräfte werden wir den Weg in die Digitalisierung nicht schaffen. MINT-Qualifikationen sind mitentscheidend für die Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft. In der modernen Digitalgesellschaft bedarf es auch der kreativen Berufe, um Innovationen erfolgreich am Markt zu platzieren; dies wurde im Verlauf der Konferenz deutlich. Schon Schumpeter wusste: Neue Kombinationen sind die Triebfeder der wirtschaftlichen Entwicklung. Erfolgreiches MINT ist also bunt.“

Mit der Konferenz übernahm das BMWi zum dritten Mal in Folge die Schirmherrschaft für die nunmehr 10. Veranstaltung ihrer Art, die seit 2008 in ähnlicher Form vom Verein „MINT Zukunft schaffen e.V.“ organisiert wird. Im Rahme der Konferenz wurden, wie in den Vorjahren, erneut die MINT-Botschafterinnen und Botschafter geehrt – Personen, die sich ehrenamtlich um den Stellenwert und die Verbreitung von MINT-Qualifikationen verdient machen.

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