Von Ober(münch)hausen nach Tricky Wien

Dr.-Maria- Schaumayer-Preis für Franziska Bruckner von der FH St. Pölten

Franziska Bruckner, Leiterin der Forschungsgruppe Media Creation am Institut für Creative\Media/Technologies der Fachhochschule St. Pölten, erhielt für ihre Dissertation den Förderpreis der Dr. Maria Schaumayer Stiftung. In ihrer Arbeit mit dem Titel „Von Ober(münch)hausen nach Tricky Wien“ untersuchte Bruckner Hybridformen der Animation im deutschsprachigen Film.

Franziska Bruckner. Quelle: FH St. Pölten / Foto Kraus

Bruckner studierte Malerei und Animationsfilm an der Universität für angewandte Kunst in Wien und promovierte 2017 am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Sie war zuvor als Dozentin an verschiedenen Hochschulen in Österreich und Deutschland tätig und arbeitete unter anderem als Kuratorin für das Dokumentar- und Animationsfilmfestival DOK Leipzig. Franziska Bruckner referiert zudem weltweit zum Thema Animationsfilm. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge und Sammelbände zum Themenbereich Animationsfilm, -theorie und -forschung.

Analyse des Animationsfilms

„Animation hat in der deutschsprachigen Film- und Medienwissenschaft in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Trotzdem bleibt die Animationsforschung eine vergleichsweise junge Interdisziplin, in der immer noch Grundlegendes aufgearbeitet werden muss“, sagt Bruckner. In ihrer Dissertation hat sie Animationsfilme, aber auch Werke, in denen sich animations- und realfilmische Teile überschneiden, historisch, theoretisch und analytisch untersucht und eingeordnet.

Über Bruckner sagt FH-Geschäftsführerin Gabriela Fernandes: "Sie stärkt die international ausgerichtete Rolle der Wissenschaft am Standort St. Pölten und trägt dazu bei, dass die FH St. Pölten als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Österreichs weiter ausgebaut wird“

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