Deutschlandpremiere für Cinema LED Screen

Traumpalast in Esslingen setzt auf innovative LED-Technologie von Samsung

Seit dem 5. Juli können Besucher des Kinos Traumpalast in Esslingen mit dem Cinema LED Screen von Samsung helle, kontrastreiche Bilder erleben - auch in 4K und HDR. Die Alternative zu den bislang im Kino eingesetzten Projektionssystemen erlebt damit auch in Deutschland ihren Markteintritt.

Quelle: Samsung

Letzte Woche feierte der Cinema LED Screen des koreanischen Herstellers Samsung seine Deutschlandpremiere im Kino Traumpalast in Esslingen bei Stuttgart. Die vom Hersteller speziell für das Kino entwickelte Technologie wird bereits in den USA, China sowie in Zürich erfolgreich eingesetzt und ist mit nicht weniger als dem Anspruch angetreten, eine neue Ära im Kino einzuläuten. Für die Installation des Cinema LED Screens in Esslingen arbeitete der Hersteller mit der Firma Kinoton Digital Solutions zusammen.

Die für den Dauerbetrieb ausgelegte Cinema-LED-Wand mit einer Lebensdauer von 100.000 Betriebsstunden wurde von der DCI (Digital Cinema Initiatives) als erste ihrer Art für den Einsatz im Kino zertifiziert und soll eine zukunftsgerichtete Alternative zu den aktuellen projektionsbasierten Technologien anbieten. Auf einer Fläche von 10,3 mal 5,4 Metern wartet die neuartige Bildwand mit einer 4K-Auflösung (4,096 x 2,160 Pixeln) auf. Das Bild selbst besteht dabei aus 26 Millionen Leuchtdioden, also an die neun Million Bildpunkte, die alle selbst leuchten.

Das System ermöglicht eine Wiedergabe von den Kinoformaten Cinemascope ("Scope", 1:2,35) und Breitwand ("Flat", 1:1,85). Dabei erreicht die Bildwand eine Lichtausbeute von bis zu 146 fL (500 nit). Eine Nachrüstung eines Moduls zur 3D-Wiedergabe (mit Emitter und aktiven Shutterbrillen) ist ebenfalls möglich. Eine Eigenheit des LED Screens ist die Darstellung von tiefen Schwarztönen („True Black“) ohne Reflektionen. Mit dieser Kontraststärke und einem breiten Farbspektrum (DCI-Farbraum) soll eine lebensechte und detailreiche Darstellung des Geschehens auf der Bildwand realisiert werden.

Doch nicht nur die optimale Wiedergabe des Kinobilds soll für den Einsatz des neuen Screens sprechen. So soll der Kinobetreiber durch den Wegfall des Projektors auch Platz im Vorführraum sparen und durch den Bau von steileren Sitzreihen im Kinosaal mehr Platz für zusätzliche Sitzplätze schaffen. Auch soll sich damit das Kino für weitere Nutzungsmöglichkeiten öffnen, etwa um Firmenevents, eSports oder andere Veranstaltungen im Kino anzubieten.