ORF nutzt Videomischer von Sony

Österreichischer Sender setzt auf XVS-Serie

Die Anforderungen an Flexibilität und Bedienbarkeit für IP Live- und SDI-Produktionen nehmen zu. Vor diesem Hintergrund beliefert Sony Professional den Österreichischen Rundfunk mit Multiformat-Videomischern aus der XVS-Serie.

Quelle: ORF

In Sachen Live-Produktion stellen innovative Technologien wie UHD, HDR und High Frame Rate Sendeanstalten in ihren Workflows vor neue Herausforderungen. Hier kommen die neuen Videomischer ins Spiel – mit einem verbesserten Bildspeicher-Konzept, flexibler Formatkonvertierung, erweiterten Multiview-Funktionen und einer breiten Palette an unterschiedlichen Schnittstellen. Dank modularem Panel-Design und Netzwerk-basiertem Konzept lassen sich die Bedienelemente gemäß der individuellen Anforderungen des ORF flexibel konfigurieren. Zudem ermöglicht die XVS-Serie gemischte IP- und SDI-Produktion sowie das Aufrüsten auf UHD, entsprechend der Produktionsumgebung und Workflow-Anforderung.

Die Videomischer unterstützen neben SDI den neuen SMPTE ST2110-Standard für die Medienübertragung und Synchronisierung sowie AMWA NMOS zur Geräteerkennung. Dadurch lassen sich IP-Netzwerktechnologien mit den aktuellen SDI-Standardschnittstellen für die Videoübertragung in allen Auflösungen vereinen. Dadurch sollen komplexe Arbeitsabläufe reduziert die betriebliche Effizienz gesteigert werden.

Basierend auf einem Rahmenvertrag hat sich Sony verpflichtet zukunftssichere Live-Produktionslösungen anzubieten. Andreas Fraundorfer, Gruppenleiter Zentralsysteme Anlagentechnik beim ORF: „In Sachen Funktionalität, Bedienfreundlichkeit und Zuverlässigkeit haben wir in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit Sony gemacht. Und auch mit den neuen Videomischern bietet sich uns ein einzigartiges Paket aus zuverlässigen, skalierbaren und preisgünstigen Systemen, die darüber hinaus schon heute für kommende IP-Erweiterungen bestens gewappnet sind.“

Der erste XVS-7000 soll im neuen IP-Übertragungswagen des Österreichischen Rundfunks Platz finden. Optional beinhaltet das Projekt bis zu 20 weitere Live-Mischer, die im Hauptproduktionszentrum des ORF in Wien und in regionalen Studios des Senders zum Einsatz kommen könnten. Der rechtliche Rahmen der Zusammenarbeit läuft über mehrere Jahre und betrifft neben den aktuellen Multiformat-Videomischern der XVS-Serie auch ihre Nachfolgemodelle.

Zu den Anforderungen der aktuellen, öffentlichen Ausschreibung zählte neben der mehrjährigen Vertragslaufzeit auch die Umsetzung höchster technischer Standards. Die hohe Zuverlässigkeit der Sony-Lösungen bildet nach Angaben des Unternehmens eine wichtige Grundlage für die künftige Zusammenarbeit, welche durch den PrimeSupport vervollständigt wird. Mit diesem Service erhält der ORF u. a. einen Zugriff auf das Sony-Helpdesk sowie auf Beratungsleistungen rund um die XVS-Serie.

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