Huawei komplettiert Schuberts „Unvollendete“

Künstliche Intelligenz gibt nach 197 Jahren den fehlenden Schlussakt

In der geschichtsträchtigen Cadogan Hall bot das 66-köpfige „The English Session Orchestra“ das Musikstück „Unvollendete“ vor über 500 Gästen dar und vollendete die Komposition mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI), durch das Huawei Mate 20 Pro.

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Um dem Stil des Komponisten Franz Schubert treu zu bleiben, arbeitete Huawei mit Emmy-Preisträger Lucas Cantor zusammen. Die künstliche Intelligenz des Huawei Smartphones analysierte Klangfarbe, Tonhöhen und Takte des vorhandenen ersten und zweiten Satzes des Werks und erstellte daraufhin die Melodie des fehlenden dritten und vierten Satzes. Mit der von Huaweis KI generierten Melodie erschuf Cantor eine Orchester-Partitur, die sich von allen anderen Versuchen der Vervollständigung abhebt.

Video- und Audioaufnahmen der Uraufführung in London kann man sich online anschauen und hören.

Franz Schuberts Sinfonie in h-Moll 759 D wird als archetypische „Unvollendete Sinfonie“ betrachtet. Musikexperten weltweit sind sich noch immer uneinig darüber, warum Schubert das Stück nie fertig geschrieben hat. Einige vermuten seinen schlechten Gesundheitszustand als Grund, andere sagen, er sei durch seine nachfolgenden Arbeiten abgelenkt gewesen. Allerdings herrscht Einigkeit darüber, dass Schubert mit diesem Stück neues musikalisches Terrain betrat.

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