Lawo launcht drei neue A__stage-Geräte

Update mc²56 Produktionspult auf der BVE 2019

Lawo stellt auf der BVE 2019 eine neue Serie von AoIP-Stageboxen aus der etablierten A__line AoIP-Schnittstellenserie vor. Diese bieten unter anderem Klasse-A-Mikrofon-Preamps, modernster digitaler A/D-FIR-Filter, außerdem SMPTE 2022-7 Seamless Protection Switching (SPS), wobei zwei diskrete, redundante Netzwerkverbindungen die Stabilität der Netzwerkverbindung garantieren. Des Weiteren stellt Lawo eine neue Option für sein mc²56 Audioproduktionspult der dritten Generation vor: Ein Doppelfader-Modul für übersichtlicheres Arbeiten mit vielen Fadern auf einer kompakten Konsole.

Lawo_A__stage48, 64 und 80 (Quelle: Lawo)

Lawo_mc2-56_DualFader (Quelle: Lawo)

Alle neuen A__stage-Geräte verfügen über schaltbare Mic/Line-Eingänge, geeignet für symmetrische oder unsymmetrische Quellen, AES3 I/O mit Abtastratenwandler in Broadcast-Qualität, PTP/Wordclock-Sync und Wandlerfähigkeit sowie zwei redundante Netzeingänge. 

Die A__stage-Familie umfasst:

A__stage 80, eine 3HE-Multi-Input-AoIP-Stagebox mit Mikrofon, bietet höchste Kapazität, Analog-Line und AES3-I/O, angebunden über Standard-HD-D-SUB-Stecker. Sie verfügt über 32 umschaltbare Mic/Line-Eingänge, 32 analoge Line-Ausgänge, 8 Stereo AES3-Eingänge und 8 Stereo-AES3-Ausgänge. A__stage 80 beinhaltet auch zwei redundante MADI-Ports an SFP, acht opto-isolierte GPIO-Ports und zwei 1000BT Streaming- und Steuerports an SFP/RJ45. Ein separater Management-Port wird über RJ45 bereitgestellt.

A__stage 48 besitzt 16 schaltbare Mikrofon-/Line-Eingänge, 16 analoge Line-Ausgänge, 8 Stereo-AES3-Eingänge und 8 Stereo-AES3-Ausgänge auf Standard-D-SUB-Steckverbindern, mit zwei redundanten MADI-Ports auf SFP, 8 opto-isolierten GPIO-Ports, zwei 1000BT-Streaming- und Steuerports auf SFP/RJ45 und 1000BT-Management-Port auf RJ45 – alles auf 3HE.

A__stage 64, diese Stagebox ist für Anwendungen entwickelt, bei denen diskrete I/Os bevorzugt werden. Sie besitzt eine Kapazität von 32 schaltbaren Mikrofon-/Line-Eingängen, 16 analogen Line-Ausgängen, 8 Stereo-AES3-Eingängen und 8 Stereo-AES3-Ausgängen, die über XLR-Verbindungen angebunden werden. Wie die anderen A__stage-Systeme besitzt auch A__stage 64 zwei redundante MADI-Ports auf SFP, acht opto-isolierte GPIO-Ports, zwei 1000BT-Streaming- und Steuerports und einen 1000BT-Management-Port in einem 4HE-Rahmen.

Lawo A__line AoIP-Nodes sind kompakte Einheiten, die unkomprimiertes Audio in Broadcast-Qualität in Layer-3-Netzwerke in Echtzeit über WAN- und LAN-Verbindungen streamen können. A__Line-Nodes wandeln mühelos Audio – Mikrofon, Line-Level, AES3 und sogar digital codiertes Baseband MADI – in Audio-over-IP-Streaming-Traffic unter Verwendung der Open-Standard-Protokolle SMPTE 2110-30/31, AES67 und RAVENNA. IP-Audio-Streaming wird entweder über die Open-Source Ember+ Steuerungs-API oder über standardbasiertes RAVENNA-Advertising und -Discovery verwaltet. Darüber hinaus bietet A__line eine nicht-blockierende Routingmatrix, die es ermöglicht, jeden Eingang an jeden Ausgang weiterzuleiten, und vereinfacht die Pegelregelung in vernetzten Infrastrukturen durch die Bereitstellung von ppm-Messung für alle Analog- und AES3-Schnittstellen. Sie lassen sich tief in das IP Broadcast Control System VSM von Lawo und die mc²-Audio-Produktionspulte integrieren und dienen als IP-Audio-Boxen für mc²-Pulte, Audio-Erweiterungen für das V__Matrix-Ökosystem oder als eigenständige IP-Audio-Gateways.

Lawo mc²56 Produktionspult der 3. Generation jetzt mit Doppelfader-Option

Das mc²56 ist das einzige Audiomischpult seiner Kategorie, das bis zu 144 Fader im Chassis eines kompakten Mischpults bereitstellen kann. Die Doppelfader-Option beinhaltet auch Lawos revolutionäre LiveView Thumbnail-Ansichten der zugehörigen Videostreams direkt im Kanalzug, was die Bediengenauigkeit in hektischen Produktionssituationen erhöht.

Das mc²56, bietet kompakte Abmessungen, Flexibilität und Vielseitigkeit und ist mit Funktionen des Lawo-Flaggschiffs mc²96, für die heutige komplexe IP-Video-Produktionsumgebung optimiert. Es bietet native Unterstützung für SMPTE 2110, AES67 / RAVENNA, DANTE und MADI-Audiostreams. Und weil Ausfallzeiten keine Option sind, hat das mc²56 den Standard SMPTE 2022-7 für Seamless Protection Switching (SPS) übernommen, der doppelt redundante IP-Netzwerkverbindungen zu seiner Nova73 Routing-Engine bereitstellt.

Die Funktion IP-Share Network Gain Compensation verhindert unerwartete Gain-Änderungen bei paralleler Nutzung von bis zu acht Pulten, die über einen Nova73 Core miteinander vernetzt sind. Der erweitere Free-Control-Bereich ermöglicht den direkten Zugriff auf bis zu vier globale oder individuelle Parameterzuweisungen für jeden Kanal, und die farbcodierten Button-Glow-Steuerungen, berührungsempfindlichen Encoder und Farb-TFT-Displays bieten eine klare Farbcodierung der Kanalzüge für eine bessere Darstellung und schnellen Zugriff selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.

Bei der Lautheitsmessung entspricht die umfassende Loudness-Control den Spezifikationen der ITU 1770 (EBU/R128 oder ATSC/A85). Spitzenpegel und Lautheit können gemeinsam oder separat überwacht werden.

Das mc²56 ist perfekt für Broadcast-Anwendungen geeignet und bietet unter anderem Multi-User-Betrieb, fortschrittliche Mix-Assistenzsysteme (AutoMix, Upmix, Downmix und optionales Lawo KICK), Audio-Follows-Video-Funktionalität, integrierte 3D / Immersive Mixing-Tools und Parallellkompression. 

Für Recording-Anwendungen bietet das mc²56 eine dynamische Timecode-Automatisierung, Mikrofonvorverstärker und -verarbeitung in Lawo-Qualität, DAW-Fernbedienung und eine frei konfigurierbare Signalkette mit vier unabhängigen dynamischen Modulen. 

Zu den auf die darstellenden Künste zugeschnittenen Funktionen gehören Selective Recall, Oversnaps (relative Trim-Sets), Cue-Liste für die Theaterautomatisierung mit mehreren Triggern (MIDI, GPIO, LTC), Waves SoundGrid, Neumann DMI-8 digitale Mikrofonintegration und Spiegelkonsolenbedienung.

Das mc²56 ist in Rahmen von 16 bis 112 Fadern erhältlich und unterstützt 8.192 x 8.192 Koppelpunkte mit 888 DSP-Kanälen, 144 Summenbussen und 128 Aux-Bussen im 44,1~96kHz-Betrieb. Die 64er-Fader-Oberfläche eignet sich für die meisten Ü-Wagenabmessungen. Bei Bedarf kann ein mc²56 mit einem 16-Fader Stand-Alone-Extender zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Zu den umfassenden lokalen Ein-/Ausgängen gehören 16 Mic/Line-Eingänge in Lawo-Qualität, 16 Line-Ausgänge, 8 AES3-Ein- und Ausgänge, 8 GPIOs und ein lokaler MADI-Anschluss (SFP).

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