KVM für Flexibilität und Skalierbarkeit perfektioniert

Guntermann & Drunck der neue ControlCenter-IP

Die Guntermann & Drunck GmbH präsentiert auf der NAB seine neue Matrix für KVM-over-IP. Das System ermöglicht die verteilte Umschaltung von Computersignalen über standard-IP-basierte Netzwerke und bietet damit noch mehr Flexibilität und Skalierbarkeit bei der Realisierung von KVM-Installationen. KVM-Systeme sind das Bindeglied zwischen IT- und Broadcaststrukturen und bieten eine systemübergreifende und plattform- unabhängige Bedienung und weitreichende Interoperabilität.

Quelle: Guntermann & Drunck

Der ControlCenter-IP gemeinsam mit den IP-Extendern ist eine leistungsstarke Matrix für KVM-over-IP. Durch den Einsatz von Standard-Netzwerkkomponenten können IT-Strukturen nun noch flexibler und einfacher skaliert werden. Während die Netzwerkinfrastruktur den Transport von KVM-over-IP übernimmt, steuert der ControlCenter-IP die Logik bei. Die Übertragung erfolgt komprimiert über CAT- Verkabelung oder Lichtwellenleiter über Standard IP-basierte Netzwerke auf Layer 3, mit einer Datenübertragungsrate von 1 Gbit/s pro Strecke.

Das neue System verlängert echtes 4K über IP und gewährleistet eine pixelperfekte Videoübertragung unter anderem für DisplayPort 1.2-Signale bei sehr guter Hand-Auge-Koordination. Es werden Videoauflösungen bis zu 3840 x 2160 @ 60 Hz unterstützt. Neben Lösungen für DP 1.2 bietet das Unternehmen auch Module für DVI Single- und Dual-Link sowie DP 1.1 mit Unterstützung aller gängigen Auflösungen. Die Kunden erwartet eine latenz- und verlustfreie Bildqualität für bestmögliche Performance.

Alle G&D Matrixsysteme bieten eine gute Interoperabilität und lassen sich optimal mit bestehenden Broadcast-Steuerungs- und Monitoringsystemen verzahnen, um eine einheitliche Bedienung zu gewährleisten und mehrstufige, komplexe Prozesse zu bündeln und zu vereinfachen. Mithilfe von KVM-Systemen lassen sich Videoserver und Broadcast-Rechner nicht nur remote bedienen, sondern auch Eingabegeräte, Mischpulte, Joystick-Controller, Live-Kameras und Co. wie gewohnt einbinden – auch bei abgesetzten Rechnern. So haben die Producer zu jeder Zeit die richtige Technik zur Hand und können beliebige Quellen auf Senken schalten.

Der KVM-Extender DP1.2VisionXG, welcher völlig unkomprimiert und latenzfrei hochauflösende 4K- und 8K-Videosignale bei 60 Hz verlängert, wird ebenfalls auf der NAB gezeigt. Das System kann 8K-Auflösungen bis zu 10.000 m via Lichtwellenleiter übertragen und wird einen Einblick für den Einsatz von KVM-Systemen im Gaming- und E-Sports-Bereich geben.

Auch werden die KVM-Experten auf dem Messestand einen Showcase mit ihrem neuen RemoteAccess-CPU darstellen. Hiermit greift der Hersteller die steigende Virtualisierung des Broadcast- Workflows und gibt Antworten auf brandaktuelle Themen wie professionelle Zugriffe auf Virtualisierungslösungen für Cloud Editing und Remote Produktion. Die Serienverfügbarkeit für das RemoteAccess-CPU wird in Q4 2019 erfolgen. Mit den neuen Modulen lassen sich dann hybride Systeme mit realer und virtueller Infrastruktur erstellen. Der Nutzer wählt seine benötigte Quelle einfach aus einer einheitlichen Übersicht aus. Unabhängig davon, ob der Rechner im Serverraum oder in der Cloud steht.

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