Lernmodul „Simulation“ gestartet

Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft?

Mitte März startet das Weiterbildungsangebot „Simulation“ der Supercomputing Akademie am Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart. Es wendet sich an Anwender (Berechnungsingenieure, Entwickler, Konstrukteure) und IT-Verantwortliche aus der Industrie. Die Kursteilnehmer erlernen die Grundlagen der numerischen Simulation auf High Performance Computing (HPC)- Systemen.

Quelle: SICOS BW GmbH

Anhand eines Modells werden mit Simulation Erkenntnisse über unsere Wirklichkeit gewonnen, z.B über bestimmte physikalische Größen technischer oder natürlicher Systeme und ihr Verhalten unter bestimmten Bedingungen. So lassen sich beispielsweise die strukturmechanischen Eigenschaften eines Pkw durch numerische Simulation auf dem Computer berechnen, ohne dass das Fahrzeug in einem Crashtest zerstört werden muss.

Das neue Weiterbildungsmodul vermittelt im arbeitnehmerfreundlichen Blended-Learning- Format grundlegende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zur Durchführung eigener numerischer Simulationen. Im Zentrum stehen dabei die besonderen Herausforderungen, die mit Simulationsberechnungen auf HPC-Systemen hinweisen. Zu den Lerninhalten zählen Computational Fluid Dynamics (CFD), Strukturmechanik, stochastische Simulationen, Numerik sowie Fragen der Ergebnisauswertung und Visualisierung. Den Abschluss des Moduls bildet eine zweitägige Präsenzveranstaltung im Juni 2019, die mit einer Zertifikatsprüfung abschließt.

Die Supercomputing-Akademie ist ein Weiterbildungsangebot, das im Rahmen des Projekts
„Modulare Weiterbildung zum HPC-Experten (MoeWE)“ angeboten und vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert wird. Kooperationspartner sind das HLRS, die Universität Freiburg, die Universität Ulm sowie die SICOS BW GmbH.

www.sicos-bw.de

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