tpc wird in SRF re-integriert

Detlef Sold verlässt tpc

Quelle: tpc

Der Schweizer Broadcastdienstleister tpc, wird ab 2020 in Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) integriert. Gemeinsam hat man sich entschieden, dass Detlef Sold das Unternehmen zu Juli 2019 verlässt. Christoph Gebel, Senior Advisor in der Direktion von SRF, wird bis zum Start der neuen Organisation die Leitung von tpc übernehmen.

Detlef Sold ist seit Mai 2012 CEO von tpc. Er hat die Vermarktungen von Leistungen am Drittmarkt gezielt ausgebaut und gleichzeitig die Kosten erheblich reduziert. Maßgeblich geprägt und vorangetrieben hat er zudem die Modernisierung der Produktions-Infrastruktur.
Bevor er zu tpc kam, war Detlef Sold Geschäftsführer und Gesellschafter der media effective GmbH. Davor war er in verschiedenen Funktionen für RTL Television in Köln tätig. Unter anderem als verantwortlicher Produktionsingenieur für weltweite Großveranstaltungen (Tennis Grand Slam Turniere, Olympische Spiele, Formel 1), zuletzt acht Jahre als Bereichsleiter Produktion.

Die SRG steht im Wandel. Im Rahmen ihres umfassenden Effizienz- und Reinvestitionsprogramms hat sie im Rahmen des Projekts «Panorama» die Re-Integration von tpc in SRF beschlossen.

Als Anbieter von hochstehenden Leistungen hat sich tpc innerhalb von 20 Jahren erfolgreich im Bereich der linearen Produktionen von TV und Radio etabliert. Seit der Gründung im Jahr 2000 hat sich das Marktumfeld massiv verändert: hin zu stark diversifizierter Produktion mit minimalem Einsatz von Produktionsmitteln für neue digitale Produktionen. Die Rahmenbedingungen für eine strategiekonforme Weiterführung der Geschäftstätigkeit der tpc AG sind immer mehr eingeschränkt. Gleichzeitig fokussiert die SRG stärker auf das Kerngeschäft des Service public.

Mit der Integration von tpc in SRF wird die SRG diesen Entwicklungen gerecht. Zudem wird damit das Prinzip der organisatorischen Symmetrie erfüllt: Die Organisation und Koordination der Produktion zwischen den Unternehmenseinheiten werden damit vereinfacht. Der Verzicht auf aktive Bewirtschaftung des Drittmarkts, die Reduktion von Managementkosten sowie mögliche weitere Synergien führen zu Einsparungen. Die Umsetzung der Integration erfolgt vorbehältlich eines dreiwöchigen Konsultationsverfahrens, das in der zweiten Hälfte August startet.
Im Anschluss daran werden die definitiven Entscheide gefällt.

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