ZKM stellt auf IP um

Lawo stattet Kubus aus

Das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) ist ein Ort der Forschung, technischen Entwicklung und künstlerischen Produktion. Dessen Hertz-Labor befasst sich vor allem mit der Aufführung und Aufnahme experimenteller Musik bzw. mit Musikexperimenten, sowie Multikanalbeschallung. Im speziell für Audioprojekte ausgelegten Kubus des Hertz-Labors wurde ein Lawo mc²56 Mischpult installiert.

Quelle: Lawo

Derzeit sind im Kubus 51 Lautsprecher im Einsatz. Schwerpunkttätigkeiten des Hertz-Labors sind die künstlerische Produktion und die medientechnologische Forschung. Im Labor werden zeitgenössische künstlerisch-wissenschaftliche Konzepte – zum Beispiel erweiterte Realität in AR- und VR-Anwendungen, Künstliche Intelligenz, Immersivität oder sensorengestützte Umgebungen realisiert.

Das, auf Ravenna-IP-Technologie basierende, Lawo mc²56 Audioproduktionsmischpult ersetzt einen Digitalmixer, der den anspruchsvollen Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Das neue 32-Fader-Pult stellt mit drei DSP-Karten 144 voll ausgestattete DSP-Kanäle bereit und bietet damit auch bei anspruchsvollsten Produktionen und Aufführungen große künstlerische Freiräume. Das System ist mit 24 Mikrofoneingängen und 72 Line-Ausgängen ausgestattet, um die komplexe Beschallungsanlage für immersiven Ton voll auszuschöpfen. Daneben bietet die Konsole lokale Ein-/Ausgänge und vier MADI-Ports. Zusätzlich kommt noch eine A__madi4-Einheit für die abgesetzte Anbindung zweier weiterer MADI-Ports über Ravenna zum Einsatz.

Das Konfigurieren des Vorgängerpults in Bezug auf die AUX-Busse und Beschallungswege wurde mit steigenden Anforderungen immer komplizierter. Das Lawo-Pult bietet nicht nur eine intuitive Konfiguration, sondern auch eine integrierte Matrix. Damit verfügen die Toningenieure des ZKM über ein flexibles Routing und Bus-Management, was auch die Verwaltung der Beschallungskanäle effizienter gestaltet. Zusätzlich ist eine Steuermatrix für flexibles und schnelles Gegensprechen integriert.

Die direkte Anbindung an eine Pyramix-DAW ermöglicht es, das Mischpult via MIDI komplett fernzusteuern. Toningenieure können mit dieser Kombination via Touch-Display alle Mikrofonvorverstärker steuern und ohne Konsole direkt über den Core aufnehmen.

Das ZKM ist komplett mit einer Glasfaser-Infrastruktur ausgestattet. Dies macht die Compact I/O Einheit flexibel im ganzen Haus positionier- und einsetzbar. Bei kleinen Events können z.B. an verschiedenen Orten Signale eingespeist und in der Regie abgemischt werden.

www.lawo.com