Verbesserter Datenaustausch verkürzt die Time-to-Market

Herausforderungen in der Datenkorrelation und Softwareintegration

Keysight Technologies, Inc. (NYSE: KEYS) hat den Keysight 2019 Electronic Product Design Report veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass durch eine integrierte Produktentwicklungslösung ermöglichter Datenaustausch die Time-to-Market über den gesamten Produktentwicklungs-Workflow hinweg deutlich verbessern würde.

Keysight Survey PathWave2 (Quelle: Keysight Technologies)

Keysight ist ein führendes Technologieunternehmen, das Unternehmen, Dienstleistern und Regierungen hilft, Innovationen zu beschleunigen, um die Welt zu verbinden und zu sichern. Der Keysight-Bericht basiert auf einer von Dimensional Research durchgeführten Umfrage unter 304 Ingenieuren, Managern und Führungskräften, die elektronische Geräte entwickeln, validieren und testen. Hauptsächlich standen die von den Befragten identifizierten Herausforderungen im gesamten Produktdesign-Workflow im Mittelpunkt. Als dringlichste Herausforderungen für Design- und Testingenieure erwiesen sich die Datenkorrelation und die Softwareintegration. Die Umfrage ergab, dass 9 von 10 Unternehmen Monate brauchen, um die Daten von Testergebnissen zu korrelieren.

Unternehmen verschieben die Grenzen der Entwicklung mit längeren Akkulaufzeiten, kleineren Komponenten und höherem Integrationsgrad. Dadurch wachsen die Anforderungen an die Prüftechnik enorm. So schreibt beispielsweise der Standard für 5G New Radio (NR) gegenüber dem 4G- Standard 20 zusätzliche Konformitätstests vor. Da die Menge der gesammelten Daten wächst, sind sich Unternehmen bewusst, dass sie neue Wege für den Datenaustausch zwischen Entwicklungs- und Testteams benötigen. Über 50 % der Befragten geben an, dass ein verbesserter Datenaustausch die Time-to-Market verkürzen würde.

Elektronikdesign-Software treibt die Grenzen durch die Integration von Schaltungs- und elektromagnetischen Simulatoren, 3D-Layout-Funktionen und Optimierungs-Cockpits voran. Während die Entwickler innovativ sind, haben es die Testingenieure schwer, die erforderlichen Validierungstests zu konfigurieren und die resultierenden Daten zu verwalten. 91% der Befragten verbringen bis zu sechs Monate damit, Simulationsdaten mit Testergebnissen zu korrelieren, ein entscheidender Schritt, um Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Dieser Prozess verlangsamt die Markteinführung von Elektronikprodukten aber erheblich. Die Gründe der langen Dauer, bis Unternehmen die Ergebnisse der Designsimulation mit den tatsächlichen Testergebnissen der realen Geräte in Beziehung gesetzt haben, variieren. Ein häufiger Grund ist, dass Ingenieure eigene Skripte schreiben, um die Daten aus verschiedenen Softwaretools herauszulesen. Das Schreiben oder Aktualisieren der Skripte kann bis zu einem Arbeitstag pro Woche dauern.

Angesichts der Komplexität mehrerer Tools ist eine integrierte Art des Datenaustausches erforderlich, damit Unternehmen in der Test- und Messindustrie schneller sind. Ein integrierter Workflow umfasst simulierte Waveform-Dateien, Testskripte und Parameter, Konfigurationsinformationen, Leistungsparameter des Zieldesigns und natürlich Testergebnisse sowie Margen- und Schwellenwertanalysen von Pass/Fail- Bedingungen. Der Umfrage zufolge wollen 93% der Befragten die Markteinführung mit einer integrierten Produktentwicklungslösung beschleunigen, die den Datenaustausch ermöglicht.

Mit zunehmender Komplexität der Designs und steigendem Testdatenvolumen muss eine integrierte Produktentwicklungslösung eine Cloud-basierte Verarbeitung mit einer Softwarearchitektur ermöglichen, die überall einsetzbar ist. Eine integrierte und skalierbare Produktentwicklungslösung, die einen solchen Datenaustausch ermöglicht, bietet einen Ansatz zur Beseitigung von Time-to-Market-Barrieren für Entwicklungs- und Testingenieure gleichermaßen.
 

Den Keysight-Bericht kann man kostenlos herunterladen: literature.cdn.keysight.com/litweb/pdf

www.keysight.com