Neue Firmware-Version für Sony Kamera Venice

Update 5.0 mit HFR-Funktionen und Workflow- Flexibilität

Version 5.0 sorgt mit verschiedenen Funktionen für eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit und einen effizienten Produktionsworkflow. Sony stellte die Venice, einschließlich der HFR-Funktionen der Version 4.0 und des Verlängerungssystems auf der Cine Gear Expo in den Paramount Studios vor.

Mit der Firmware-Version 4.0 verfügt Venice bereits über eine HFR-Lizenz zur Unterstützung von 120 Bildern/s bei 4K 2,39:1, 110 Bildern/s bei 4K 17:9, 75 Bildern/s bei 4K 4:3 und 60 Bildern/s bei 6K 3:2. Mit dem Update 5.0 können Kameraleute zudem mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 Bildern/s bei 6K 2,39:1 und 72 Bildern/s bei 6K 17:9/1,85:1 aufnehmen. Dadurch sind sogar dreifache Zeitlupenaufnahmen bei 24p in 6K möglich. Kameraleute können somit dieselbe Kamera für mehrere Geschwindigkeiten nutzen und dabei die geringe Tiefenschärfe im Vollformat sowie die hohe Bildqualität der Überabtastung in 6K beibehalten.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
-    HFR-Funktionen – Bis zu 90 Bilder/s in 6K 2,39:1 und 72 Bilder/s in 6K 17:9 Apple ProRes 4444 – Auch ohne den Recorder AXS-R7 von Sony lassen sich HD-Videos in hoher Bildqualität auf SxS PRO+-Karten aufnehmen
-    180°-Rotationsmonitorausgang
-    Hochauflösende Vergrößerung über HD-Monitorausgang – Die vorhandene Suchertechnologie wird jetzt auf den HD-Monitorausgang erweitert
-    Verbesserte Einstellungen für Benutzermarkierungen – Aktualisierung des Menüs zur einfacheren Auswahl von Rahmenlinien im Sucher

Darüber hinaus hat Sony neue Vereinbarungen mit wichtigen Branchenorganisationen bekannt gegeben:

-    Academy Color Encoding System (ACES)-Unterstützung – Venice hat neben der F65, der PMW-F55 und der PMW-F5 von Sony das ACES-Logo erhalten und entspricht den im ACES-Programm festgelegten Spezifikationen. Mit einem neu verfügbaren IDT und einem korrekt konfigurierten ACES-Farb-Workflow sorgt Venice für ein konsistentes Farberlebnis

Im Rahmen der Cine Gear Expo präsentierte Sony u.a. die kostenlose Vorführung des Netflix-Spielfilms „Wine Country“, der mit Venice gedreht wurde.

Für einen Dokumentarfilm über ein humanitäres Hilfsprogramm im Irak, entschied man sich für die Venice von Sony. Hier wurde gezeigt, wie eine Alpha 7Riii, die G-Master-Objektive von Sony und die zeitsparenden Funktionen der Venice so eingesetzt werden kann, dass eine agile Herangehensweise mit maximaler kreativer Freiheit umsetzbar war.

Kameramann Alister Chapman zeigt, im Rahmen einer praktischen Live-Demo, die Arbeit mit den 16-Bit-X-OCN-Dateien der Venice Kamera von Sony. Chapman stellt zudem viele weitere Möglichkeiten vor, wie Venice effiziente Lösungen für die Erstellung guter Bilder bietet. Dabei geht es unter anderem um das interne ND-Filtersystem, die Verwendung verschiedener LUTs für die Überwachung und Belichtungsprüfung als zusätzliches Stilmittel und den Austausch der Objektivfassung sowie die Entfernung des Bildgebungsblocks, um das Venice -Erweiterungssystem zu nutzen.

Anhand von Beispielen aus einer Produktion über abenteuerlustige Gleitschirmflieger stellte der Kameramann Robert William Scribner die einfache Anpassung mehrerer Kameras in der Postproduktion mit einem S-Log-Workflow vor. Hierbei zeigte er, wie in großen Höhen eine Vielzahl von Kameras von Sony eingesetzt wurde – darunter die PXW-FS7 II, die PXW-FS5 II, die Alpha7R III und die RX0 II.

pro.sony.eu

 

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