Fraunhofer SIT - Innovationen für mehr Cybersicherheit

Erfolgreicher Abschluss des hessisch-israelischen Cybersecurity-Accelerators

Der zweite Hessian-Israeli Partnership Accelerator (HIPA) endete nach zwölf Wochen mit einem Abschlussevent in der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main. Drei deutsch-israelische Teams präsentierten ihre Forschungsergebnisse, vor rund 80 Gästen aus der internationalen Politik sowie der Finanz- und Cybersicherheitsbranche.

Quelle: Catharina Frank/ Fraunhofer SIT

Unter den Präsentatoren waren unter anderem Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel, Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im hessischen Innenministerium und Jörg Hessenmüller, COO und Mitglied im Vorstand der Commerzbank AG.

Während des zwölfwöchigen Programms entwickelten die Teilnehmer aus beiden Ländern Lösungsideen für die Sicherheit von 5G-Netzen, zum Schutz vor betrügerischen E-Mails (CEO Fraud) sowie zur Absicherung von Internet-Infrastrukturen. Ergänzt wurden die Teampräsentationen durch die Vorstellung von neuen Fraunhofer-Entwicklungen. Zum Beispiel ein Werkzeug zur automatisierten Analyse von Software-Code, verschiedene Multimedia-Forensik-Werkzeuge und neue Schutzmechanismen für das Internet-Domain-Name- System. Forschungspartner des Programms waren, erneut Allianz und Cisco.

Der hessisch-israelische Partnership Accelerator HIPA ist das einzige bilaterale Programm dieser Art mit Schwerpunkt Cybersicherheit. Das Programm ist eine gemeinsame Aktivität des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT und der Hebrew University (HUJI) in Israel. Die Projektteams bestehen aus Cybersicherheitstalenten beider Länder, die gemeinsam Lösungsansätze für aktuelle Problemstellungen aus dem Unternehmensalltag entwickeln. Die Teilnehmer besuchen Workshops in Jerusalem und Darmstadt, erhalten Einblicke in die Startup-Kultur beider Länder und lernen Marketing- sowie Entrepreneurship-Grundlagen. In diesem Jahr wurde zusätzlich ein mehrtägiges Cyber-Range- Trainingsprogramm absolviert.

Der nächste Durchgang startet im Frühjahr 2020 unter dem neuen Namen German Israeli Partnership Accelerator (GIPA), Bewerbungen dafür können ab sofort eingereicht werden.

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