HbbTV veröffentlicht neue Spezifikation ADB-Phase 2

Erweiterung um Video- und Audio-Wasserzeichen

Die HbbTV Association hat die HbbTV-Spezifikation für Phase 2 der Application Discovery over Broadband (abgekürzt ADB) veröffentlicht. Die Spezifikation wurde für Märkte entwickelt, in denen vorwiegend Set-Top-Boxen für den Fernsehempfang verwendet werden – was die Verbraucher möglicherweise daran hindere, auf HbbTV-Dienste zugreifen zu können, heißt es.

Die ADB-Phase 2 eignet sich für alle Arten von Set-Top-Boxen: Kabel und Satellit sowie IPTV und OTT. Die ADB-Phase 2 erweitert Phase 1 um Video- und Audio-Wasserzeichen. Wenn ein kompatibler Fernseher das Signal eines bestimmten TV-Senders über die Set-Top-Box empfängt, erkennt er über seine Breitband-Internetverbindung, ob es eine HbbTV-App für diesen Sender gibt und führt diese aus. Das TV-Gerät erkennt außerdem Kanalwechsel und andere Gründe für das Stoppen der HbbTV-App. Die in Phase 2 verwendeten Wasserzeichen unterstützen zudem die Synchronisierung der App mit dem TV-Bildfluss.

Die Erweiterung verwendet von ATSC spezifizierte Wasserzeichentechnologien. Dies erleichtert die Interoperabilität und kommt Herstellern und Rundfunkveranstaltern zugute, die Technologie-Komponenten weltweit beziehen und einsetzen.

ADB ist eine eigenständige, unabhängige Spezifikation und nicht in der zentralen HbbTV-Spezifikation enthalten. Wenn sie von Rundfunkveranstaltern im Markt auf breiter Basis angenommen und von Geräteherstellern unterstützt wird, könnte sie in eine zukünftige Version der Hauptspezifikation aufgenommen werden.

www.hbbtv.org

 

 

 

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